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Jaguar Advanced Lightweight Coupé: Leichtgewicht fürs Oberhaus

Mit der Studie Advanced Lightweight Coupé zeigt Jaguar in Detroit, wohin der Zug der Luxuskatzen gehen soll. Der Supersportwagen vereint kraftvolle Sportlichkeit mit den weich fließenden Linien der Traditionsmarke.

Der Namenszusatz Lightweight spielt auf das Aluminium-Chassis an, das bereits in der XJ-Limousine eingesetzt wird. Das Design des Coupés lässt Platz für die unvermeidliche lange Motorhaube, die Fahrerkabine rückt dafür weit nach hinten. Der extrem kurz gehaltene Überhang am Heck führt dazu, dass die Hinterachse praktisch direkt hinter den Sitzen verläuft.

Das sanft abfließende Dach verhindert dabei den Eindruck eines Po-Stummels. Im Einklang mit den kräftigen Kurven über den massiv ausgestellten hinteren Radkästen gelang den Jaguar-Designern ein formvollendetes, strammes Hinterteil. Weitere Hingucker sind 21-Zoll-Alufelgen, mit kantigen Aluminium-Rüsseln versehene Lufteinlässe und ebenso verzierte Seitenkiemen. Blickfang am Heck sind die beiden zentral angeordneten Auspuffendrohre. Die Form des Advanced Lightweight Coupé nimmt Elemente des legendären E-Type auf, aber auch eine Verwandtschaft mit dem DB9 von Aston Martin lässt sich nicht abstreiten. Heraus kam jedenfalls ein mit feinen Linien gezeichneter Kraftsportler. Designdirektor Ian Callum: "Ich bin überzeugt, dass ein Jaguar ebenso kraftvoll wie elegant sein muss." Diese Aufgabe wurde erfüllt, weil am Wagen nichts Überflüssiges zu entdecken ist. Auf Übertreibungen und sinnlose Spielereien, die nur das Kind im Manne ansprechen sollen, wurde konsequent verzichtet.

Serienmodell im Herbst

Im Zusammenwirken mit der Leichtkarosserie soll die V8-Motorisierung das Fahrzeug in weniger als fünf Sekunden auf Tempo 100 bringen, die Höchstgeschwindigkeit soll über 290 km/h liegen. Der Gangwechsel der Automatik kann über die Paddels am Lenkrad geschehen oder durch den Schalthebel auf der Mittelkonsole. Noch ist das Jaguar Advanced Lightweight Coupé eine Studie, bald wird es der stärkste 2+2-Sitzer der Marke werden. Bibiana Boerio, Managing Director bei Jaguar Cars: "Das Advanced Lightweight Coupé demonstriert, dass wir bereit sind, einen großen Sprung in die Zukunft zu tun. Für Jaguar beginnt die Zukunft jetzt." Und die heißt dann XK8. Das XK8-Coupé wird im Herbst 2005 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. 2006 soll das Cabrio folgen.

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.