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LEXUS IS 300 SPORTCROSS: Der Spaß-Laster

Geländewagen fahren heute schneller als Sportlimousinen, Manager sind im winzigen Smart unterwegs und der Lexus IS 300 SportCross sieht aus wie ein Kombi. Lassen wir das Schubladendenken.

Mini-Durchreiche

Nicht jeder, der einen Kombi durch die Lande bewegt, braucht auch einen Lademeister. Manchmal ist das steile Heck einfach die elegantere Variante. Das weiß auch Lexus. So stammen Geräusche aus dem Kofferraum des IS 300 SportCross normalerweise nicht von verrutschter Ladung. Vielmehr wummern dort gern fette Bässe aus mit Chromgittern verkleideten Lautsprechern. Trotz Mini-Durchreiche zwischen den hinteren Federbeinen und Stufe im Ladeboden passt - Überraschung - ein ganzes Surfboard in den Innenraum. Dazu wird einfach die Lehne des Beifahrersitzes vorgeklappt. Für die Statistik: Das Ladevolumen variiert von 380 bis 620 Liter.

Dynamik selbst im StandDezent sportliches FahrwerkFahrspaß an allen EckenLange Liste der Serienausstattung

Die Berge verschwinden allmählich im Rückspiegel. Es geht auf die Autostrada Richtung Mailand - die Lenkradknöpfe haben Ruhe und die sanft schaltende Fünfgang-Automatik übernimmt wieder alleine das Kommando. Dürfte man jetzt schnell fahren, könnte man vielleicht den von Lexus angepriesenen Ground-Effekt spüren, der mit einem verkleideten Unterboden erreicht wird und der den Lexus förmlich an die Fahrbahn saugen soll. So aber bleibt viel Zeit, sich der Ausstattung zu widmen: Klimaautomatik, High-End-Soundsystem, Einschalt-Automatik für das Abblendlicht, beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Regensensor, Xenon-Scheinwerfer und 17-Zoll-Aluminiumräder sind nur die Highlights einer langen Liste.

Fazit

Im IS 300 SportCross vergisst man schnell das vielseitige Steilheck. Der kleine Lexus ist eher ein Gentleman-Sportler mit exzellenten Manieren und einem ausgeprägten Sinn fürs Praktische. Preis: ab 72.756 Mark.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.