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Elektroräder: 200 Euro vom Staat - wenn man ein E-Bike kauft

Das umweltfreundlichste Verkehrsmittel ist das Rad. Um mehr Franzosen zum Radfahren zu ermuntern, wurde eine Subvention von 200 Euro geschaffen. Beim Kauf eines E-Autos gibt Paris allerdings 10.000 Euro dazu.

E-Bikes gibt es inzwischen für jeden Geschmack. Auch sportliche Mountainbike werden mit Motor ausgestattet.

E-Bikes gibt es inzwischen für jeden Geschmack. Auch sportliche Mountainbike werden mit Motor ausgestattet.

Viele Länder subventionieren den Kauf eines Elektroautos. In Deutschland gibt es eine Kaufprämie von 4000 Euro für jedes Auto mit Stromantrieb, in Frankreich legt der Staat maximal sogar 10.000 Euro drauf. Und das, obwohl der ökologische Nutzen von Elektroautos umstritten ist. Gleichzeitig wird der öffentliche Nahverkehr massiv unterstützt. Nur das umweltfreundlichste Verkehrsmittel überhaupt, das Fahrrad, kümmerte die staatlichen Planer bisher wenig. Das soll sich jetzt jedoch ändern.

Verkauft sich auch ohne Subvention

Die staatliche Zurückhaltung liegt auch daran, dass das E-Rad auch ohne Staatshilfe ein Erfolg ist. Im Jahr 2015 wurden über 500.000 Stück in Deutschland verkauft. In Frankreich waren es 2014 allerdings weniger als 80.000. Nach Norwegen – dort gibt es bereits eine 1200 Euro Subvention für Lastenräder – reagiert Paris jetzt: 200 Euro gibt der Staat beim Kauf eines E-Fahrrads dazu. Das Dekret gilt seit dem 31. Januar 2017. Das Rad muss von Pedalen angetrieben sein, darf höchstens eine Leistung von 3 Kilowatt besitzen und keine Blei-Säure-Batterie benutzen. Die meisten angebotenen Elektroräder erfüllen diese Bedingungen. Nur Elektro-Roller und Elektro-Mopeds sind von der Subvention ausgenommen. Sie gilt für Stromfahrräder beider Klassen, sowohl Räder mit 25 km/h als auch mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit profitieren davon. Pro Person kann die Subvention nur einmal in Anspruch genommen werden.

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Kleiner Anreiz

Die Subvention ist allerdings außerordentlich sparsam. Ein E-Auto wird mit maximal 10.000 Euro bezuschusst, solange sein Preis unter 40.000 Euro liegt. Paris verhindert so, dass die Luxusvehikel der Reichen vom Steuerzahler bezahlt werden. Man kann jedoch auch sagen: Wegen ihres Preises fallen Importe wie der BMW i3 meist und Fahrzeuge von Tesla immer durch das Raster. 


Die französische Regelung führt dazu, dass ein E-Auto mit 25 bis 30 Prozent des Kaufpreises bezuschusst wird. Beim Elektrorad dürften es nur sieben bis zehn Prozent sein. Markenräder mit Stromantrieb kosten generell ab 2000 Euro aufwärts. Nur Chinaimporte im Baumarkt rangieren in einem Preissegment von 1000 bis 1500 Euro. Mehr als ein kleiner Anstoß sind 200 Euro nicht. Derzeit ist Frankreich keine Fahrradnation. Nur zwei Prozent der Bevölkerung sollen den Weg zur Arbeit mit dem Rad absolvieren.


Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.