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Kreis Böblingen: Mercedes-Fahrer ist mit 400 Kilo Übergewicht auf der Autobahn unterwegs

Reifen, Fahrräder, ein Klavier und ein Bürostuhl – dass man das alles mit einem Auto transportieren kann, hat ein Mercedes-Fahrer im Schwabenland bewiesen. Legal war das allerdings nicht.

Der vollbepackte Mercedes

Als das Auto voll war, baute der Mercedes-Fahrer nach oben und nach hinten an

Manchmal steht man als Autofahrer vor der Entscheidung: Lieber mehrmals fahren oder alles irgendwie auf einem Weg transportieren? Ein Mann aus dem Kreis Böblingen im Schwabenland entschied sich für Letzteres – obwohl sein Auto mit dem Gepäck ganz offensichtlich überfordert war. 

Die Polizei Ludwigsburg veröffentlichte ein Foto des Mercedes, den sie am Samstagmorgen gegen 5.45 Uhr auf der Autobahn zwischen Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart gestoppt hatte. Der 46-jährige Fahrer hatte in die Höhe gebaut und auf dem Dackgepäckträger unter anderem Reifen und Fahrräder gestapelt. Außerdem hatte der Mann auf seinem Fahrradträger am Heck ein Klavier und einen Bürostuhl transportiert.

"Ein überraschender Anblick" für die Beamten, wie die Polizei in ihrer Mitteilung kommentierte. Zu allem Überfluss war die Ladung auch noch unzureichend gesichert.

95 Euro Bußgeld

Insgesamt war der Mercedes mit knapp 400 Kilogramm Übergewicht unterwegs. Auch die Reifen waren in Mitleidenschaft gezogen worden, sie hatten sich unter der schweren Last bereits stark erwärmt. Weiterfahren durfte der Mann so natürlich nicht.

Der gebürtige Rumäne fand aber im Morgengrauen eine Lösung. Er organisierte laut Polizei einen Anhänger, auf den er seinen Krempel umlud, und durfte anschließend weiterfahren. Allerdings nicht ohne ein Bußgeld in Höhe von 95 Euro zu bezahlen.

epp

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.