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Wohltätigkeits-Auktion: David Beckhams erstes Auto wird versteigert

Endlich Autofahren wie David Beckham: Für einen guten Zweck kommt David Beckhams erstes Auto unter dem Hammer. Ein Golf der 90er-Jahre - potthässlich aber unverwüstlich.

Den Golf gibt es mit toller Schleife.

Den Golf gibt es mit toller Schleife.

Es gab eine Zeit, in der David Beckham noch nicht posh war. Aus dieser  Ära stammt sein erstes Auto - ein vernünftiger Golf in einem grausigen Türkis-Metallic. Egal, gesichert ist, dass der göttliche David in ihm saß. Dieser Golf wurde 1994 von der Niederlassung Ian Skelly in Manchester gekauft. Das war drei Jahre nachdem David Beckham bei Manchester United als Trainee unterschrieb und offenbar noch kein Fußball-Millionär war. Später besaß er eine Flotte von Supercars, doch die Anfänge waren bescheiden. Dafür sieht der Golf für sein Alter erstaunlich gut erhalten aus. In die Auktion geht der Wagen für einen guten Zweck, der Erlös kommt dem Great Ormond Street Hospital zugute, das armen Kindern hilft. 

Besitzer ist Beckham-Fan

Der jetzige Besitzer Timothy Knatchbull hatte den Wagen allein wegen des prominenten Vorbesitzers gekauft. "Ich war gerade auf dem Weg zum Krankenhaus zur Geburt meiner Tochter, als ich in der Times las, dass David Beckhams erstes Auto zum Verkauf stand", sagte er dem "Independent". Am Tag nach der Geburt sah Knatchbull den Artikel noch einmal und kaufte dann den Wagen. 

Opfer für den guten Zweck

"Alles was ich über Fußball weiß, wurde mir von meinen Söhnen beigebracht. Sie konnten ihr Glück gar nicht fassen, als Davids erstes Auto bei uns vor der Tür stand: cool, klassisch, sportlich und in einem tollen Zustand. Ganz wie der erste Besitzer. Ich musste ihnen nun sagen, dass der Golf für die Kinder in dem Great Ormond Street Hospital verkauft werden sollte. Zuerst haben sie mich mit traurigen Augen angesehen, aber dann haben sie verstanden. 'Ja, das ist eine gute Entscheidung. Diese Kinder brauchen das Geld, wir brauchen David Beckhams Auto nicht. Denk daran, dass wir Chelsea-Fans sind'." Zum Golf gibt es einen lückenlosen Eigentümernachweis und ein Foto auf dem David Beckham bestätigt, dass es tatsächlich sein Auto ist.

 Für das Krankenhaus startet in dieser Woche eine weitere Auktion: Benedict Cumberbatch opfert seinen zerknautschten Kinder-Teddy.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.