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Autofahren im Winter Schnee, Regen, Glätte: Mit diesen zehn Tipps wird das Auto winterfest


Autofahren bei Schnee, Matsch, Kälte und Dunkelheit erfordern besondere Vorsicht. Mit diesen Tipps kommen Sie sicher durch die kalte Jahreszeit.

Der Mensch hat es manchmal leichter als die Maschine: Dicke Jacke, Mütze, Schal, Handschuhe – fertig ist das winterfeste Outfit. Autos sind mitunter deutlich empfindlicher. Die Notwendigkeit von Winterreifen ist den meisten Menschen bewusst. Aber auch an anderen Stellen freut sich das Auto über ein bisschen Extra-Pflege bevor es richtig kalt wird.

1. Reifen

Wer noch nicht auf Winterreifen gewechselt hat, sollte das nachholen. Nicht nur das Profil, auch die Gummimischung ist bei den Winterpneus an die Bedingungen angepasst. Sommerreifen bieten auch bei Trockenheit keinen Grip mehr, wenn es kalt wird. Ab circa 8 Grad Celsius Außentemperatur sollte man unabhängig von Regen und Schnee auf Winterreifen wechseln.

2. Batterie

Batterien reagieren empfindlich auf Kälte. Wenn das Auto morgens nur noch "lustlos" startet, ist es in der Regel höchste Zeit, die Batterie zu wechseln. Wer auf Nummer sicher gehen will, wechselt seine Batterie ein bisschen früher. Länger als vier bis sechs Jahre hält eine Autobatterie im Normalfall nicht.

3. Beleuchtung

Neben der Dunkelheit sorgen Nebel und nasse Fahrbahnen im Winter für schlechte Sicht. Wer da übersehen wird gefährdet sich und andere. Vor Wintereinbruch die Beleuchtungsanlage zu überprüfen ist sinnvoll. Der Austausch eines Leuchtmittels muss bei modernen Autos manchmal durch die Werkstatt vorgenommen werden. Wer an seinem Auto noch die alten H4-Scheinwerfer hat, sollte immer eine Austausch-Glühlampe dabei haben. Die kostet nur ein paar Euro, trägt aber deutlich zur Verkehrssicherheit bei.

4. Bremsen

Auch die Bremsen sind bei Kälte, Feuchtigkeit und Salzeinsatz stärker gefordert als im Sommer. Ein Kontrollblick auf die Bremsbeläge ist ein sinnvoller Bestandteil des Winterchecks.

5. Motoröl

Öl wird bei Kälte in der Regel deutlich zähflüssiger. Rückstände aus dem Motor fördern diesen Prozess. Altes Öl richtet daher im Winter mehr Schaden an als im Sommer. Wer seinem Auto im einen Gefallen tun möchte, spendiert ihm rechtzeitig neues Motoröl.

6. Kühlwasser

Beim Nachfüllen von Kühlwasser wird die Zugabe von Frostschutz oft vergessen. Im Winter kann das dazu führen, dass die Leitungen zufrieren und der Motor (gravierenden) Schaden nimmt. Wer ab und zu Wasser nachkippt, kommt vorm Winter nicht um die Überprüfung der Kühlflüssigkeit vorbei

7. Scheibenreiniger

Im Sommer gibt man in der Regel nur ein bisschen Scheibenreiniger ins Wasser. Im Winter muss (je nach Hersteller) mehr Frostschutz verwendet werden. Nur so ist auch bei Minusgraden der Durchblick nicht gefährdet

8. Wischerblätter

Das Gummi der Wischerblätter wird im Winter hart, kleine Beschädigungen (oder altes Material) sorgen dann schnell dafür, dass die Scheibe nicht mehr ordentlich sauber wird. Neue Wischerblätter kosten in der Regel nur ein paar Euro und sorgen für deutlich mehr Komfort

9. Fahrweise anpassen

Auch die besten Winterreifen zaubern Schnee und Matsch nicht von der Straße. Wer sicher durch den Winter kommen will, plant morgens ein bisschen mehr Zeit für die Fahrt zur Arbeit ein und passt seine Fahrweise der Witterung an.

10. Warnweste nicht vergessen

Seit Anfang diesen Jahres ist die Warnweste ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem vergisst man bei einer Panne schnell, sie auch anzuziehen. Wer an die Weste denkt, erhöht seine passive Sicherheit deutlich.

Heiner Walberg

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