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Fahrbericht: Range Rover Velar SV Autobiography: Großer Bruder

Nach Jaguar bringt nun auch die Schwester Land Rover einen Power-SUV. Der Range Rover Velar SV hat nicht nur den 550-PS-Motor mit dem F-Pace gemein - aber es gibt doch auch deutliche Unterschiede.

Range Rover Velar SV Autobiography

Range Rover Velar SV Autobiography

Beide bauen auf der selben Plattform, beide werden von dem selben bulligen 5-Liter-V8-Motor angetrieben, beide kommen aus der hauseigenen Veredelungsschmiede "Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations" (SVO) im britischen Warwickshire: Ist der Range Rover Velar SV Autobiography also nur die kantige und etwas teurere Version des Jaguar F-Pace SVR?

Großer Bruder
Range Rover Velar SV Autobiography

Range Rover Velar SV Autobiography

Nein, ist sie nicht. Irgendwo müssen die fast 11.000 Euro Mehrpreis für den Edel-Velar ja stecken. Das fängt schon mal bei den Dimensionen an. Mit 4.806 mm ist der als SUV-Coupé gehandelte Velar deutlich länger als der F-Pace. Dazu ist er breiter (2.041 mm) und höher (1.676 mm). Das wirkt sich nicht zuletzt im Innenraum aus - vor allem die Passagiere in der zweiten Reihe haben mehr Beinfreiheit. Auch beim Laderaumvolumen schlägt der Velar den F-Pace: 673 Liter statt 650 Liter bis Oberkante Rückbanklehne. Der Gewichtsunterschied ist entsprechend: 2.160 Kilogramm bringt der Range Rover leer auf die Waage, fast 100 Kilogramm weniger der Jaguar.

Unterschiede gibt es auch im Fahrkomfort. Der Velar hat Luftfederung, der F-Pace SVR nicht. Beim Fahrkomfort auf normaler Straße wirkt sich das in der Praxis erstaunlicher Weise nicht wirklich aus: Schlechte Fahrbahnen quotiert der Velar deutlich ruppiger und unwilliger als der dagegen geradezu komfortable Jaguar. In Kurven liegen dagegen beide wankstabil und sicher auf dem Asphalt - allerdings macht es im Velar schon der gefühlten Wuchtigkeit wegen deutlich weniger Spaß, um die Kehren zu fauchen.

Deutlichere Vorteile bietet die Luftfederung des Velar dagegen abseits befestigter Straßen - Land Rover hat nun mal einen Ruf als Offroader zu verlieren. Zwar gehen die allermeisten Kunden mit ihren Range Rover kaum je mal ins Gelände - aber sie zahlen mit für das Wissen, dass sie könnten, wenn sie wollten. Auch mit dem Velar SV kann man - wenn man will und am besten auch die normalen Hochgeschwindigkeits- gegen Geländereifen tauscht. Auf Knopfdruck lässt sich der Velar von normal 205 mm Bodenfreiheit auf 251 mm hochfahren. Zusammen mit den entsprechenden Offroad-Fahrprogrammen, die sich über den großen Touchscreen auf der Mittelkonsole anwählen lassen, schafft es der über alle vier Räder angetriebene Velar allemal durch mittelschweres Gelände. Bachläufe sind bis 65 Zentimeter Tiefe ebenso kein Problem wie Steigungen und Abfahrten - die Bergabfahrhilfe sorgt tatkräftig für Unterstützung. Pferde- und Bootsbesitzer wird freuen, dass der Velar SV bis zu 2,5 Tonnen ziehen darf.

Innen strahlt der Range Rover Velar SV Autobiography gediegenes Ambiente aus: Edle Flächen, dicke, vielfach verstellbare, gesteppte Ledersitze in Lounge-Qualität, edle Materialien, Zwillingsnähte. Die Anzeigen im Cockpit sind komplett digital und deutlich ablesbar. Zentral angezeigt wird die Drehzahl, in der Mitte als Zahlenwert die aktuelle Geschwindigkeit. Wer will, der kann sich das Kombiinstrument auch individuell konfigurieren. Davor: Ein in Tiefe und Neigung verstellbares Sport-Lenkrad mit Lederbezug.

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Anders als im F-Pace erfolgt die Wahl der Automatikeinstellung nicht über einen Handknauf, sondern wie gehabt über einen Drehknopf in der Mittelkonsole, der beim Starten des Motors effektvoll aus der Versenkung aufsteigt. Die Fahrstufen der 8-Gang-Automatik von ZF, die inklusive der Übersetzungen mit der im F-Pace identisch ist, lassen sich auch über Paddel am Lenkrad manuell einstellen. Aber das Bedürfnis nach Handarbeit hält sich sehr zurück: In Automatik-Modus arbeitet das Getriebe sanft und präzise.

Der V8-Kompressormotor schöpft aus satten 4.999 ccm Hubraum ebenso satte 405 kW / 550 PS und ein maximales Drehmoment von 680 Nm, das von 2.500 bis 5.500 U/min. anliegt. Damit kommt man souverän voran. Den Spurt von Null auf 100 km/h schafft der 2,2-Tonner in nur 4,5 Sekunden. Der F-Pace schafft das 0,2 Sekunden schneller. Eigentlich real kaum merkbar dieser Unterschied - aber auf der Straße fühlt sich der Jaguar tatsächlich agiler und leichtfüßiger an. Die Höchstgeschwindigkeit des Velar liegt bei 274 km/h - der F-Pace SVR schafft 11 km/h mehr. Die Geräuschentwicklung des Achtzylinders ist außen wie im Innenraum eher zurückhaltend. Selbst, wenn man den Sound per Knopfdruck und Klappensteuerung aufbrezelt, bleibt die Klangkulisse noch deutlich unterhalb des Proll-Levels.

Den Durchschnittsverbrauch des Range Rover Velar SV Autobiography gibt Land Rover mit 11,8 Litern auf 100 Kilometern an - das ist wie meist real kaum zu schaffen. Aber wer sich die mindestens 110.960 Euro Einstandspreis leisten kann, für den spielt der reale Verbrauch eher eine untergeordnete Rolle. Aber er sollte sich beeilen: Der Velar SV wird nur ein Jahr lang angeboten.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(