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Fox Mia 2.0 lernt fahren Auf den letzten Metern

Fox Mia Cargo 2.0
Fox Mia Cargo 2.0
© press-inform - das Pressebuero
So langsam wird es Ernst und die Umsetzung des winzigen Elektrovans Fox Mia 2.0 geht in die finale Phase. Nachdem das Design festgezurrt ist, sollen die ersten Prototypen auf die Straße rollen. Auf den Markt kommen soll der als PKW und Lieferwagen erhältliche Mia jedoch nicht vor 2024.

Ein Elektrofahrzeug zu bauen ist ein aufwendiges Projekt - das haben in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Start-Ups feststellen müssen. Und diejenigen, die auf den knuffigen Mikrovan Mia 2.0 von Fox E-Mobility gewartet haben, müssen sich weitere zwei Jahre gedulden, ehe die ersten Modelle in Kundenhand gehen. Nachdem das Design von den beiden Versionen als elektrischer Klein-PKW und -Lieferwagen bestätigt wurde, gehen die ersten echten Erprobungsträger ab diesem Jahr endlich auf die Straße. Auf Herz und Nieren getestet werden soll insbesondere das Skateboard, das die technische Plattform für den Mia der zweiten Generation darstellt.

In der Skateboard-Plattform des Fox Mia 2.0 befinden sich nicht nur Antrieb und Akkutechnik, sondern auch zentrale Funktionen für automatisiertes Fahren, Fahrzeugstabilität und die nötige Flexibilität für den variablen Karosseriehut der neuen Mia-Generation, die nunmehr nicht wie einst geplant 2023, sondern frühestens 2024 auf die internationalen Märkte rollen soll. Im Unterschied zu den meisten Elektrofahrzeugen ist der 3,20 Meter lange Mia 2.0 nicht mit mehreren Akkugrößen, sondern einem Batteriepaket verfügbar, das sich um ein zweites erweitern lässt. Dadurch bietet der elektrische Kleinsttransporter mit dem Batteriepaket von Zulieferer Inobat Auto eine Akkukapazität von 40 kWh, die sich bei Bedarf erweitern lässt und so die notwendigen Reichweiten von bis zu 400 Kilometern generiert. Neben der normalen Version mit elektrischer Hinterachse bietet die Plattform zudem die Möglichkeit, an der Vorderachse einen zweiten Motor mit einer Leistung von 30 kW / 45 PS zu verbauen und den Mia so zu einem echten Allradler werden zu lassen.

Mia hat eine turbulente Historie, denn der erste Versuch mit einem elektrischen Cityvan vor zehn Jahren floppte. Nachdem die Firma Fox E-Mobility mit Sitz in München übernahm, geht das Projekt nunmehr in die finale Phase. Der Mia 2.0 ist ein schmuck anzuschauender Mikrovan mit kurzen Überhängen, langem Radstand und zwei Schiebetüren. Er soll als Ein - bis Dreisitzer private wie gewerbliche Kunden nicht nur mit seinem Elektroantrieb, sondern auch seiner effizienten Raumausnutzung locken. Vorne gibt es für den Fahrer nur einen einzelnen Sitzplatz mit Steuerstand, dahinter gibt es Platz für zwei oder drei weitere Insassen, während der Ein- und Ausstieg wie beim ersten Versuch des Mia-Mobils über zwei Schiebetüren vonstattengeht. Neben der reinen PKW-Variante liegt der Schwerpunkt nunmehr auf einer gewerblichen Nutzung, die gerade für Lieferdienste interessant sein dürfte.

Wenig überraschend dagegen, dass sich der kommende Mia der zweiten Generation mit einem Startpreis deutlich unter 20.000 Euro jederzeit online updatefähig ist. Das Skateboard selbst besteht aus einer crashsicheren Struktur aus Stahl. Flexibel sind je nach Modell und Kundenwunsch Spurweite, Radstand und Bodenfreiheit - allen gemein ist jedoch die zentrale Sitzposition des Fahrers. Dadurch sollen sowohl Entwicklungs- als auch Produktionskosten gesenkt werden. Weitere Gründe der angestrebten Kosteneffizienz sind die einfache Produktionsmöglichkeit in variablen Stückzahlen, eine kostengünstige Reparaturstrategie und die Integrationsmöglichkeiten von Standardteilen. Die Plattform erlaubt dabei unterschiedliche Derivate der jeweils rund 1.000 Kilogramm schweren Mia-Produktfamilie wie kürzere oder längere Modelle für drei oder vier Passagiere oder kleine Lieferwagen für urbane Zentren mit 1.500 Litern Raumvolumen.

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