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Lamborghini Egoista: Lambo-Batmobil

VW-Chef-Designer Walter de Silva schenkt Lamborghini zum 50. Geburtstag einen futuristischen Einsitzer mit dem Namen "Egoista".

Ob ein vierter Batman-Teil mit Christian Bale als schwarzen Ritter geplant ist, steht noch in den Sternen. Das Auto dazu gibt es auf alle Fälle schon: Den Lamborghini Egoista. Der Name bezieht sich auf die Tatsache, dass futuristische Studie ein Monoposto ist. Der Kreateur dieses futuristischen Vehikels ist kein anderer als VW-Chef-Designer Walter de Silva. "Ich fühle mich dieser italienischen Marke sehr verbunden, schließlich bin auch ich ein Italiener", strahlt de Silva.

Das aus Aluminium und Carbon gefertigte Cockpit ist von einem AH-64 Apache Attack Helikopter inspiriert und kann, wie eine Überlebenszelle, als Ganzes vom Auto getrennt werden. Genauso, wie das bei der fliegenden Kampfmaschine der Fall ist. Die Umgebung des Fahrers mit dem zweihörnigen Steuerknüppel und den digitalen Instrumenten ähnelt einem Flugzeug-Cockpit. Das orange Leder unterstreicht den extremen Auftritt noch.

Das Aussteigen aus dem Fahrerplatz benötigt echt pilotisches Können und ist ein Ereignis, das dem Film-Top-Gun gerecht würde: Zunächst muss man das Lenkrad entferne, dann die Kuppel mit dem elektrisch bewegbaren Dach öffnen und sich schließlich auf den Sitz stellen. Daraufhin setzt sich der Fahrer auf den linken Cockpitrand, dreht sich um 180 Grad und stellt die Füße auf den Boden.

Das Exterieur steht dem in Nichts nach. Die nach unten abfallende dreizackige Fahrzeugfront ähnelt einem Stier, der bereits ist, jeden Moment loszustürmen oder eben einem Hubschrauber, der mit maximaler Geschwindigkeit auf sein Ziel zuschießt. Die Scheinwerfer sind LED-Umrissleuchten und die orange-schimmernden Fenster abgestufte Antireflexscheiben. Auch die Karosserie des italienischen Extremo-Stealthfighters besteht aus einem Carbon-Alumium-Mix. Deswegen gibt es, wie bei jedem Flugzeug auch, Stellen die nicht betreten werden können. Die Flaps und die schuppige Motorabdeckung sind Teil des aggressiven aerodynamischen Konzepts.

Die Lücken zwischen den Schuppen geben den Blick frei auf den 600-PS-starken V10-Motor, der den Jet aus Sant\'Agata Bolognese mit einer Urgewalt nach vorne peitscht, die seinesgleichen sucht. Außerdem sorgen sie für die nötige Kühlung des Italo-Kraftwerks.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.