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Land Rover Defender 90 P 300 by Startech Grüße aus Bottrop

Land Rover Defender 90 P 300 by Startech
Land Rover Defender 90 P 300 by Startech
© press-inform - das Pressebuero
Wer meint, dass Brabus nur Daimler-Modelle zu echten Luxusmodellen veredelt und mit entsprechenden Vitaminstößen versorgt, liegt richtig und doch wieder falsch. Denn unter der Marke Startech bietet der Luxusexperte aus Bottrop auch exklusive Modifikationen für Modelle wie den Land Rover Defender an.

Der Land Rover Defender der Neuzeit hat nichts mehr mit dem urwüchsigen Alu-Kantholz vergangener Dekaden zu tun. Der aktuelle Defender ist ein moderner Geländewagen, der durch die Überarbeitung von Startech bulliger und kraftvoller denn je daherkommt. Dabei reichen die 300 PS, die der zwei Liter große Turbobenziner im Serientrimm liefert, allemal aus. Man ist mehr als flott unterwegs und wer es von unten heraus noch kraftvoller mag, ist bei drehmomentstarken Dieselmotoren kaum besser bedient, denn die 221 kW / 300 PS lassen zusammen mit dem maximalen Drehmoment von 400 Nm ab niedrigen 1.500 Touren an sich keine Wünsche in Sachen Vortrieb offen. Daher auch kein Grund, unbedingt zum 400 PS starken Topmodell zu greifen, der von einem drei Liter großen Reihensechszylinder befeuert wird. Er bietet nur etwas bessere Fahrleistungen, lockt jedoch mit einem deutlich standesgemäßeren Klang. Doch aus dem Stand in 7,1 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 191 km/h gehen für einen solchen Geländewagen an sich in Ordnung. Und wer einen niedrigeren Verbrauch als die in Aussicht gestellten 9,6 Liter Super auf 100 Kilometern haben will, steigt in einen der Diesel um. Selbst die beiden Sechszylinder-Selbstzünder mit 250 / 300 PS verbrauchen auf 100 Kilometern jeweils zwei Liter weniger.

Mit einer Länge von 4,32 Metern ist der 90er-Defender im Startech-Trimm ohne Ersatzrad an der Hecktür mehr als einen halben Meter kürzer als die 110er-Variante. Das Längendefizit tut dem Briten nicht nur beim Rangieren in der City sichtlich gut und das Gesamtpaket wird noch imposanter, nachdem Brabus-Schwestermarke Startech sich den Land Rover vorgenommen hat. Dann verabschiedet sich natürlich auch der Basispreis von rund 53.000 Euro in völlig andere Regionen. Inklusiv sinnvoller Extras wie Luftfederung, elektrischen Sitzen und den Paketen Fahrerassistenz, Komfort, Offroad und Winter klettert der Preis ab Werk bereits auf rund 75.000 Euro. Startech sorgt danach für die sportliche Optik, wobei insbesondere der 23 Zoll große Monostar-Radsatz mit 305er Reifen nebst 35 Millimetern Tieferlegung eine echte Schau ist. Dazu kommen Spoiler vorne wie hinten, 85 schick in Szene gesetzte Zierschrauben sowie eine Aufwertung des allzu nüchternen Innenraums mit sehenswerten Lederdetails. Macht unter dem Strich einen stattlichen Preis von 104.000 Euro und die sichere Erkenntnis, einen Defender zu fahren, den sonst so kaum jemand besitzt.

Der Innenraum des Defender 90 ist durch den 43 Zentimeter kürzen Radstand nennenswert kleiner und das Erklimmen der beiden Sitze im Fond wird zu einer kleinen Kletterpartie, wobei das Platzangebot ausreicht, wenn man sich erst einmal gebettet hat. Vorne gibt es auf Wunsch bequeme Lederstühle mit elektrischer Verstellung, die durchaus noch etwas mehr Seitenhalt bieten können. Der Kofferraum ist mit 397 bis 1.563 Litern bei umgelegten Rücksitzlehnen allemal groß genug. Deutlich besser als bisher: das neue Infotainmentsystem, mit dem sich die einzelnen Menüpunkte über Kacheln einfach ansteuern lassen.

Dass die 305er-Breitreifen nichts für echte Offroadfans sind, liegt auf der Hand. Doch wer ist mit seinem Land Rover Defender der neuesten Generation schon im harten Gelände unterwegs? Längst ist auch er zu einem urbanen Crossover geworden, mit dem es gut zu wissen ist, dass man mit ihm jederzeit in unwegsame Gelände könnte. Auch für den Geländeeinsatz hätte das Startech-Team zahlreiche Ausstattungsdetails parat. Jedoch dürften sich die Karosseriekits für sportlichen Straßenversionen einer größeren Beliebtheit erfreuen. Und durch die verstellbare Luftfederung hat der Fahrer des Bottrop-Defenders alle Möglichkeiten, denn die Tieferlegung um 35 Millimeter wird über das Fahrprogramm elektronisch angesteuert und hat so keinerlei Auswirkungen in den Geländemodi, wo nach wie vor mehr aus ausreichend Bodenfreiheit zur Verfügung steht. Die fetten 305er-Schlappen nebst tiefer gelegtem Schwerpunkt im Normalmodus tun dem fast 2,2 Tonnen schweren Sport-Defender bei flotter Fahrweise dagegen sichtlich gut.

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