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Le Mans 1955: Das Rennen in den Tod

Vor 60 Jahren, am 11. Juni 1955 ereignete sich beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans der schwerste Unfall in der Rennsportgeschichte. 84 Menschen starben. Neue Beweise zeigen den Ablauf der Tragödie.

Von Thomas Ammann

Der Silberpfeil von Pierre Levegh brannte vollkommen aus, neben den Leichen und dem Wrack kämpften die verbliebenen Fahrer weiter um den Sieg.

Der Silberpfeil von Pierre Levegh brannte vollkommen aus, neben den Leichen und dem Wrack kämpften die verbliebenen Fahrer weiter um den Sieg.

Es ist die größte Show auf Rädern - Le Mans, ein Mythos: Das längste Rennen, die schnellsten Sportwagen, das höchste Risiko. Le Mans, das heißt 24 Stunden Vollgas, bei irrwitzigen Geschwindigkeiten. Ein permanenter Überlebenskampf. Ein Relikt aus jener Zeit, in der zum Rennfahren noch Todesmut gehörte. Gefahren wurde und wird auf Teufel komm’ raus. "Rennfahren ist aufregend, es ist wie ein Aphrodisiakum", erzählte uns der Le Mans-Veteran Sir Stirling Moss im Jahr 2010. "Wir wussten, was wir riskierten, wir haben unser Leben aufs Spiel gesetzt. Aber niemals wollten wir das Leben von Streckenposten oder Zuschauern gefährden." Aber genau das passierte in Le Mans vor 60 Jahren. Der 11. Juni 1955 ist der Tag der Apokalypse. Mercedes-Benz tritt mit einer wahren Streitmacht an. Die Stuttgarter kommen mit drei Sportwagen des Typs 300 SLR und sechs Fahrern, unter ihnen Formel 1-Weltmeister Juan Manuel Fangio und Stirling Moss, der 26-jährige Shooting-Star der Szene. "In dem Jahr haben wir jedes Rennen gewonnen", berichtete uns Sir Stirling, "deshalb kamen wir auch nach Le Mans mit dem sicheren Gefühl, dass wir siegen."

Rennleiter Alfred Neubauer, 64, dirigiert den Einsatz. Es geht um viel. Ein Sieg in Le Mans trägt bei zum Ruhm der Marke, weltweit. Aber zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wollen die Deutschen den Eindruck vermeiden, sie kämen als Invasoren an die Sarthe. Deshalb wurde für den dritten Wagen ein Franzose verpflichtet: Pierre Levegh, 49, ein "Gentleman-Racer", im Hauptberuf Juwelier in Paris. Es sollte eine Geste der Versöhnung sein. Die Mercedes-Leute wollten sich für einen Sieg bedanken, der ihnen drei Jahre zuvor unverhofft in den Schoß gefallen war. Le Mans 1952. Das Rennen läuft seit 22 Stunden. Es bahnt sich eine Sensation an: Levegh auf Talbot TS26 GS führt, er fährt einsam an der Spitze. Ein Franzose in einem französischen Auto. Er ist der Held der Zuschauer. Denn der Mann aus Paris fährt allein, ohne Co-Pilot. Unvorstellbar, aber rund 3.400 Kilometer auf der mörderischen Vollgasstrecke hat er schon hinter sich. Nur während der Boxenstopps kann der Pilot kurz durchatmen. Jedes Mal lehnt er es ab, sich von seinem Partner René Marchand ablösen zu lassen. Levegh möchte Motorsportgeschichte schreiben, er kämpt um einen Sieg für die Ewigkeit – seinen Sieg.

Der Moment der Katastrophe

Dann das Fiasko: Leveghs Talbot rollt aus, vermutlich weil der Franzose den Motor überdreht hat. Ein Streckenwagen bringt den völlig erschöpften Piloten zurück an die Box. Die Rivalen von Mercedes-Benz sind die Profiteure. Sie feiern einen Doppelsieg mit Lang/ Riess und Helfrich/ Niedermayr auf 300 SL. Bei der Zieldurchfahrt der Deutschen herrscht Totenstille. Mit viel Sympathie hatten sie hier so kurz nach dem Krieg ohnehin nicht rechnen können, aber jetzt reagiert das Publikum wie erstarrt. Ausgerechnet die Deutschen! Der moralische Sieger heißt Levegh. Drei Jahre später, im Schicksalsjahr 1955, bekommt der tragische Held eine neue Chance - von Mercedes. Levegh (eigentlich: Pierre Bouillin) galt mit seinen 49 Jahren als erfahrener Sportwagen-Pilot, obwohl er die Rennerei nie professionell betrieben hatte. Sie war ein Hobby für ihn, genauso wie Tennis oder Eishockey. Nur viel gefährlicher. "Er hatte nicht allzu viel Rennerfahrung, denn er ist gar nicht so oft gestartet", berichtete uns später John Fitch (verstorben 2012), "deshalb konnte man seine Fähigkeiten nicht gut einschätzen."

Zwei Stunden vor dem Unfall: Pierre Levegh führt vor dem Mercedes-Benz 300 SLR von Karl Kling und Andre Simon.

Zwei Stunden vor dem Unfall: Pierre Levegh führt vor dem Mercedes-Benz 300 SLR von Karl Kling und Andre Simon.

Fitch, 37, ist in Le Mans als Ablösung für Levegh vorgesehen. Doch dazu kommt es nicht mehr. In der 35. Runde endet die Fahrt des Franzosen im Inferno. Nach einer Kollision schlägt sein Silberpfeil wie ein Geschoss auf der Haupttribüne ein. Bilanz der Opfer, nach heutigem Stand: 84 Tote, mehr als 100 Verletzte. Levegh selbst kommt bei dem Einschlag ums Leben.

Ein Raser zerlegte bei einer sinnlosen Angeberaktion einen seltenen "La Ferrari", von denen nur rund 500 Exemplare existieren.

Eine Tragödie, die viele Fragen aufwarf: Warum starben so viele Menschen auf einmal? Explodierte der Mercedes, weil illegale Benzinzusätze verwendet wurden? Warum zog das Unternehmen seine Rennwagen zurück? Ein Schuldeingeständnis? Wer war verantwortlich für die Katastrophe, und was war die Ursache für den Crash? Einige dieser Fragen können erst jetzt vollständig beantwortet werden.

300.000 Zuschauer sind 1955 an die Rennpiste gekommen, so viele wie noch nie. Le Mans ist das Highlight im Rennkalender - und ein Kräftemessen der europäischen Automobilindustrie, allen voran Mercedes und Jaguar. Ein Prestigekampf um technische Überlegenheit und nationale Vorherrschaft. Der Mercedes mit Fangio/ Moss startet als Top-Favorit, als härteste Rivalen gelten Mike Hawthorn, 26, und sein Co-Pilot Ivor Bueb mit dem neuen Jaguar D-Type. "Wenn Mike einen guten Tag erwischt hatte, war er so schnell wie die meisten von uns", erinnert sich Stirling Moss, aber Hawthorns Tagesform sei "nicht sehr zuverlässig" gewesen. An diesem Wochenende scheint er in Hochform.

Für den Briten geht es um mehr als um Autorennen. Erinnerungen an den Krieg fahren mit. "Die Deutschen haben London bombardiert, das hatte Mike nicht vergessen", erzählt John Fitch, "er hat immer gesagt: ‚Solange ich in einem Jaguar sitze, wird kein Mercedes siegen’." Aber Mercedes braucht hier unbedingt einen Sieg, um den Gewinn der Sportwagen-Weltmeisterschaft abzusichern.

Bedenken vor dem Start

Levegh macht sich kurz vor dem Start Sorgen und vertraut sich seinem Co-Piloten an. "Pierre hielt die Zielgerade vor den Boxen für zu schmal und zu gefährlich", berichtet Fitch, "und das war sie ja auch."

Die Gefahr war wohl nie größer als genau in diesem Schicksalsjahr. Seit dem ersten Rennen in Le Mans 1923 hatte sich an der Piste kaum etwas geändert. Nur waren die Autos im Lauf der Jahre doppelt so schnell geworden. Die Absicherung mit Holzzäunen und Strohballen verdiente nicht einmal das Prädikat "ungenügend". An der Zielgeraden schützte nur ein etwa ein Meter hoher Wall die Zuschauer. Dort erreichten die schnellsten Fahrzeuge Geschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometer. Schon im Training hatte es schwere Unfälle gegeben. Levegh startet trotz der Bedenken, wie alle anderen. Es ist der Moment, den die Fahrer, die Teams und die 300.000 an der Strecke ungeduldig herbeigesehnt haben. Hawthorn prescht in der ersten Runde souverän vorneweg. Rivale Fangio erwischt einen katastrophalen Start. Er braucht zwei Stunden, bis er sich an die Spitze vorkämpfen und den führenden Hawthorn jagen kann. Jetzt kommt es zum erwarteten Duell. Der Rundendurchschnitt der Führenden liegt bei 200 Stundenkilometer, ein irrsinniges Tempo für ein Langstreckenrennen. In der Spitze erreichen die Jaguar und die Silberpfeile etwa Tempo 280.

Levegh und 83 Zuschauer starben sofort.

Levegh und 83 Zuschauer starben sofort.

Nach zwei Stunden haben sich Hawthorn und Fangio vom Rest des Feldes abgesetzt. Die Führung wechselt ständig, beide Top-Piloten kämpfen erbittert um die Spitze. Die Vollgas-Fahrt bringt die Planung der Teams völlig durcheinander. Weil die Autos viel mehr Sprit verbrauchen als berechnet, müssen die Tankstopps vorgezogen werden. Dabei sollen auch die Piloten wechseln. An den Boxen warten Moss und Fitch auf ihren Einsatz. Gebannt verfolgen sie den Zweikampf an der Spitze. "Man kann nur vermuten, dass Mike Hawthorn sich vorgenommen hatte, dieses Duell zu gewinnen", analysierte Fitch später, "er wollte unbedingt vor Fangio in die Box kommen. Was ihm auch gelang. Aber der Preis war hoch." In das Duell um die Spitze geraten auch Mercedes-Pilot Pierre Levegh und der Brite Lance Macklin auf Austin Healey. Sie liegen dicht vor Hawthorn und Fangio, die zum Überrunden ansetzen.

Wie sich der Unfall genau abspielte, blieb fünf Jahrzehnte im Dunkeln. Erst vor einigen Jahren tauchten Reste eines Amateurfilms auf, mit denen sich der Hergang präzise rekonstruieren lässt. Der Film selbst ist nicht mehr erhalten, übrig sind nur Abzüge einiger Einzelbilder. In der Abfolge geben sie den Verlauf des Unfalls wieder und zeigen, was gegen 18.26 Uhr zwischen den Piloten Hawthorn, Macklin, Levegh und Fangio geschah. Es ist der Beweis, dass das Inferno das tödliche Ende einer Jagd der beiden Führenden war. "Es war eine Tragödie", sagt Stirling Moss. "Es begann damit, dass Hawthorn den langsameren Macklin überholte und dann zu heftig bremste. Es kamen viele Faktoren zusammen."

Eine letzte Warnung

Da war zunächst die schmale Piste. Die vier Rennwagen rasen mit höchster Geschwindigkeit auf die Zielgerade zu - wie auf ein Nadelöhr. An der Stelle ist die Strecke nur neun Meter breit. Die Amateurbilder zeigen: Hawthorn fährt nach dem Überholen dicht vor Macklin. Der Austin Healey-Fahrer fährt etwa 220 Stundenkilometer schnell. Hawthorn bremst. "Macklin fuhr geradeaus, er war natürlich langsamer als der Jaguar", berichtet Fitch, "Hawthorn verschätzte sich: Er dachte, er könne Macklin überholen und dann bremsen, um in die Boxen zu kommen."

Macklin hat keine Chance. Um nicht mit Hawthorn zu kollidieren, kann er nur versuchen, nach links auszuweichen. So kam er Pierre Leveghs Mercedes in den Weg, der von hinten mit hohem Geschwindigkeitsüberschuss herankam. Levegh kann weder rechtzeitig bremsen, noch kann er Macklin auf der schmalen Strecke ausweichen. Fitch: "Macklin musste genau dahin ausscheren, wo Levegh fuhr. Der war vielleicht 80 oder 90 Stundenkilometer schneller." Geistesgegenwärtig reisst Levegh noch den Arm hoch. Damit signalisierte er dem direkt hinter ihm fahrenden Fangio, er solle vom Gas gehen. "Dieses Zeichen", sagt Fitch, "hat Fangio das Leben gerettet."

Zeitgenössischer Bericht einer Wochenschau

Fangio kann sich im allerletzten Moment vorbeischlängeln, aber Levegh kracht mit voller Wucht in den Austin Healey. Leveghs Mercedes überschlägt sich, zerschellt am Schutzwall der Haupttribüne. Macklins Wagen schleudert zuerst an die Boxenmauer und bleibt dann auf der linken Straßenseite liegen. Macklin kann sich retten. Das Ende einer Kettenreaktion. "Mikes Entscheidung, Macklin zu überholen und dann abzubiegen, war der Auslöser für den Unfall", bilanziert Stirling Moss, nachdem er die Amateurbilder des Unfalls gesehen hatte, "wäre er hinter Macklin geblieben, wäre nichts passiert."

Auf der Zuschauertribüne bricht ein Inferno aus. Die Wrackteile des Mercedes schlagen mit voller Wucht bei den Zuschauern ein. "Erst ein Feuerball, und dann war es wie beim Domino-Spiel: Die Menschen sind reihenweise umgefallen", berichtet Pierre Oudin, der als Dreizehnjähriger mit seinen Eltern das Rennen besuchte. Wie durch ein Wunder werden sie nicht getroffen.

Das Rennen rast weiter

Die ersten Verletzten werden geborgen. Noch weiß niemand, wieviele Opfer es gegeben hat. Als Oudin den Kopf hebt, sieht er einen Mann, der ein Kind auf dem Arm hat. "Es war vielleicht sechs oder sieben Jahre alt", sagt Oudin, "es hatte keinen Kopf mehr. Es ein grauenvoller Anblick…" Es sind Bilder, auf die sich niemand vorbereiten kann. Später stellt sich heraus: 84 Menschen waren mit einem Schlag gestorben, die allermeisten stammen aus der Region um Le Mans. Das Trauma wirkt bei vielen Augenzeugen bis heute nach.

Inmitten des Infernos herrscht Hochbetrieb an den Boxen. Mike Hawthorn hält nach einer weiteren Runde zum Tanken und steigt aus. Er ahnt, dass etwas Schreckliches passiert ist – wenn er auch nicht genau weiß, was. Damals gab es noch keine Funkverbindung zwischen Box und Cockpit. "Mike lief unter Tränen zu Macklin und bat ihn um Verzeihung", berichtet Fitch, der das Geschehen von seiner Box aus verfolgte, "aber Macklin sagte zu ihm: ‚Du hast mich fast umgebracht. Wie soll ich dir da verzeihen’?"

Währenddessen übernimmt Hawthorns Co-Pilot Ivor Bueb das Steuer des Jaguar. Die Raserei geht weiter, als sei nichts geschehen. Das Wrack von Leveghs Mercedes brennt völlig aus. Beherzte Polizisten bergen eine Leiche von der Strecke; und während das übrige Feld vorbeirast, räumen Helfer den zerstörten Austin Healey von der Strecke. Das Rennen wird nicht abgebrochen. Später wird zur Begründung angeführt, die Rennleitung wollte vermeiden, dass 300.000 Zuschauer gleichzeitig den Heimweg antreten. Das hätte ein weiteres Chaos ausgelöst. Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer berät sich mit Fahrern und telefoniert mit seinen Chefs in Stuttgart. Das Team zieht die beiden verbliebenen Silberpfeile zurück. Stirling Moss lag zu dieser Zeit in Führung. "Das war für mich eine Enttäuschung", sagt Moss heute, "es half niemandem und machte die Toten auch nicht wieder lebendig. Ich hätte dieses Rennen gern gewonnen."

Das Mercedes-Team flüchtet

Noch in der Nacht bricht das Mercedes-Team auf. Neubauer will Frankreich schnell verlassen, offenbar fürchtet er sich vor Ermittlungen. Sein Ziel ist das 700 Kilometer entfernte Kehl auf der deutschen Rheinseite. Es sind Gerüchte aufgetaucht, Mercedes habe im Rennen unzulässige Benzinzusätze benutzt. Zuschauer berichten, sie hätten einen riesigen weißen Blitz gesehen, als Leveghs 300 SLR explodierte. Das hätte ein Hinweis auf Methylnitrat als Zusatzstoff sein können. Das Unfallwrack wird von der Gendarmerie beschlagnahmt und später untersucht. Aber auch die französischen Behörden finden keine Hinweise auf verdächtige Substanzen im Tank.

Vor der Abreise hatte sich Neubauer selbst vom Zustand der Leiche Leveghs überzeugt. In seinem Bericht an die Geschäftsleitung hielt der Rennleiters später fest, dass "der Körper des Herrn Levegh äußerlich unverletzt war". Zum Vorwurf, der Mercedes sei wegen gefährlicher Benzinzusätze explodiert, bemerkt er: "Eine Explosion hätte ... Herrn Levegh zerreissen müssen, was nicht der Fall ist."

Das Rennen geht bis zum bitteren Ende. Jaguar führt mit weitem Vorsprung, nachdem der deutsche Erzrivale freiwillig ausgeschieden ist. Noch einmal steigt Mike Hawthorn ins Cockpit des D-Type. Er will als Sieger über die Ziellinie fahren. Um 16.00 Uhr wird er am Sonntag abgewinkt, nach 24 Stunden und 84 Toten. Hawthorn und Bueb tragen sich ein in die ewige Liste der Le Mans-Sieger. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen später Ermittlungen wegen der Todesfälle auf; ein Gerichtsverfahren gab es nie. Damit gilt die Katastrophe offiziell als unvermeidlicher Rennunfall. Das Mercedes-Team zieht sich Ende 1955 aus dem Rennsport zurück. Offiziell hatte das nichts mit dem schrecklichen Unfall von Le Mans zu tun. Die Saison war tragisch verlaufen und zählte dennoch sportlich zu den erfolgreichsten der Silberpfeile: Sie gewannen die Formel 1-Weltmeisterschaft mit Fangio und die Weltmeisterschaft der Sportwagen mit Moss.

Danach wird es bei Mercedes 55 Jahre lang kein eigenes Formel 1-Werksteam mehr geben. Erst zum Beginn der Formel 1-Saison 2010 kehren die Mercedes-Silberpfeile zurück.

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