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Lexus LC 500: Edel verpflichtet

Lexus präsentiert in Detroit erstmals sein neues Luxuscoupé LC 500. Das sieht nicht nur klasse aus, sondern zeigt auch, dass die edlen Japaner mehr Emotionen in die Marke bringen wollen.

Lexus LC 500 - wird von einem 473 PS starken V8-Motor angetrieben

Lexus LC 500 - wird von einem 473 PS starken V8-Motor angetrieben

Der diabolische Kühlergrill und die deutlich ambitionierteren Motorleistungen waren nur ein erster Anfang. Toyota will seinen Luxusableger Lexus deutlich emotionaler und dynamischer positionieren als bisher. Wo sollte das besser gelingen in den USA, wo Lexus in einer Reihe mit den europäischen Premiumherstellern um wohl betuchte Kunden kämpft. Nachdem auf der Detroit Motorshow erneut die Tokio-Studie LF-FC der kommenden Luxuslimousine LS zu bestaunen ist, geht es mit dem Nobelcoupé LC 500 deutlich realistischer zu.

Lexus LC 500: Bilder vom Luxuscoupé
Lexus LC 500 - wird von einem 473 PS starken V8-Motor angetrieben

Lexus LC 500 - wird von einem 473 PS starken V8-Motor angetrieben

"Der LC 500 ist sowohl für Lexus als auch für mich persönlich ein Meilenstein", bekennt Akio Toyoda, Chief Branding Officer von Lexus, "vor einigen Jahren haben wir uns dazu entschlossen, die Marke Lexus mit emotionaleren und markanteren Produkten zu charakterisieren und für die Zukunft zu rüsten. Gleichzeitig ist dieses athletische Coupé-Flaggschiff mit seinen Proportionen, Design und Performance ein Statement in Punkto zukünftige Marken Ausrichtung und wie wir die Attraktivität von Lexus weltweit steigern werden." Das LC 500 Coupé ist das Serienmodell der erstmals vor vier Jahren an gleicher Stelle gezeigten Konzeptstudie des LF-LC. "Die Designer und Techniker haben in gemeinsamer Anstrengung alle Hindernisse überwunden. Es ist ihnen gelungen, weit mehr als nur die Grundidee des Konzeptfahrzeugs in die Serie einfließen zu lassen", betont Chefingenieur Koji Sato. Gerade mit seiner markanten Front inklusiv Diabolo-Grill zeigt der LC 500 deutliche Anleihen zur Studie des LF-FC.

Damit nicht nur das Aussehen für Eindruck sorgt, wird der LC 500 von keinem müden Hybridtriebwerk, sondern einem kraftvolle Achtzylinder-Sauger mit fünf Litern Hubraum und einer Leistung von 473 PS und 527 Nm befeuert. Das Kraftpaket unter der langen Motorhaube arbeitet unter anderem auch im Lexus RC F. Die neu entwickelte Zehnstufenautomatik soll Gangwechsel ähnlich einem Doppelkupplungsgetriebe ermöglichen und einen Spurt 0 auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h realisieren.

Ebenso wie die Konkurrenz von Mercedes, BMW, Jaguar, Aston Martin oder Cadillac ist der 2+2-sitzige Lexus LC 500 mit allem nur erdenklichen Komfortausstattungen und einem Komplettpaket an Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die den Fahrer entlasten sollen. Marktstart ist jedoch erst im Frühjahr 2017. Es soll auf dem Hauptmarkt USA preislich bei rund 100.000 Euro losgehen. Allein hier sollen pro Monat mindestens 400 Fahrzeuge abgesetzt werden. Eine harte Konkurrenz im schwächelnden Markt der Luxuscoupés.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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