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Mercedes Vision Z: Generation Z

Mercedes zeigt auf der 44. Tokio Motorshow ein üppig dimensioniertes Citymobil der Generation Z. Die Konzeptstudie des Mercedes Vision Tokyo ist für alle ab dem Jahrgang 1995 nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch digitaler Begleiter.

Mercedes Vision Tokyo 2015

Mercedes Vision Tokyo 2015

Für die Generation Z, diejenigen jünger als 20 Jahre, hat ein Auto gerade in Millionenstädten wie Tokio nicht den Stellenwert wie noch Jahrzehnte zuvor. Daher ist die Mercedes-Zukunftsstudie des Vision Tokyo alles andere als ein gewöhnliches Auto. Das massive Design ähnlich einem rundlichen Stück Seife erinnert an die spektakuläre Las-Vegas-Studie des Mercedes F015 Luxury in Motion. Die Karosserie ist dabei ebenso monochrom in Alubeam lackiert wie der Siebdruck auf den Seitenscheiben rundum. Diese sorgen im loungeartigen Innenraum für eine betont private Atmosphäre; lassen dabei jedoch natürliches Licht ins Innere und gewähren den Insassen gleichzeitig einen unbeobachteten Blick nach draußen.

Generation Z
Mercedes Vision Tokyo 2015

Mercedes Vision Tokyo 2015

Der 4,80 Meter lange Tokyo-Van lässt sich über eine große Flügeltür auf der linke Seite besteigen. Im Innern gibt es neben dem drehbaren Fahrerarbeitsplatz eine gemütliche Sitzecke in U-Form und eine zentrale angeordnete Informationsinsel, auf der Inhalte wie Apps, Landkarten oder Anzeigen jeglicher Art als Hologramme projiziert werden können. Die Loungesitzecke für bis zu fünf Personen ist zukunftstauglich von großen LED-Bildschirmen umgeben. Die perforierten Sitze sind ebenso hinterleuchtet wie zahlreiche Karosserieelemente und die 26 Zoll großen Räder.

"Der Mercedes-Benz Vision Tokyo verkörpert das Konzept einer automobilen Lounge für eine zukünftige Generation von Megacities", sagt Daimler-Chefdesigner Gorden Wagener, "das klare, sinnliche Design des Vision Tokyo definiert eine neue Ausprägung des modernen Luxus von Mercedes-Benz." Die Karosserie des Vision Tokyo wurde so konzipiert, dass für die Fortbewegung ein Elektroantrieb mit Brennstoffzelle integriert werden kann. Zur Wasserstoffspeicherung sieht das Konzept dabei Drucktanks aus CFK vor. Die imaginäre Gesamtreichweite dieses Elektro-Hybridsystems beträgt 980 Kilometer, wovon rund 190 Kilometer rein elektrisch mit der Batterie gefahren werden. Für längere Strecke steht ergänzend die Brennstoffzelle zur Verfügung.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.