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Mini Superleggera Vision: Traumdeutung

Hat dieser Roadster eine Chance Realität zu werden? Zwei Sitze, ein superscharfes Blechkleid von Superleggera und im Hintergrund der traumhafte Comer See - die Konzeptstudie des Mini Superleggera begeistert.

Seit Jahren gibt es jeden Mai beim Concorso d\'Eleganza nicht nur einige der exklusivsten Oldtimer der Welt zu bewundern. Als Gegenpol zu automobilen Preziosen und Unikaten aus aller Welt wird in diesem Jahr der wohl sehenswerteste Mini aller Zeiten enthüllt. Ein graziler Roadster, der zusammen mit der legendären Karosserieschmiede Touring Superleggera in Anlehnung an längst vergessene Zeiten kreiert wurde. Die Premiere könnte im Schatten der Villa d\'Este spektakulärer nicht sein. Der Mini Superleggera ist mit seiner flachen Roadsterkarosserie ebenso schlicht wie grazil gezeichnet. Eine Symbiose aus englischem Spaßroadster und norditalienischer Designkunst gepaart mit einem Elektroantrieb.

Mini Superleggera Vision: Traumdeutung
Mini Superleggera Vision am Comer See 2014

Mini Superleggera Vision am Comer See 2014

Die sportliche Studie des Mini Superleggera Vision wirft Fragen nach einer Serienumsetzung im abgeschwächter Form auf, denn der aktuelle Mini Roadster soll ebenso wie das Coupé wegen enttäuschender Verkaufszahlen aus der Modellfamilie verbannt werden. Mini will sich neben dem Kernmodell, der zukünftig als Drei- und Fünftürer zu bekommen ist, auf die Varianten Cabrio, Clubman und Countryman beschränken. Ein Roadster ist auf Basis des neuen Mini F56 und dann noch in Kombination mit einem Elektroantrieb erscheint derzeit wenig Realitätsbezug zu haben. Schade drum. "Was mit dem classic Mini vor 55 Jahren begann, führt der Mini Superleggera Vision elegant fort: die Reduktion auf das Wesentliche", erläutert Mini-Chefdesigner Anders Warming, "sein minimalistisches, aber gleichzeitig hochemotionales Design verkörpert die dynamische Essenz eines Mini."

Das elegante Blechkleid erfährt durch die markante Finne hinter den Sitzen eine besondere Note und erinnert so an historische Rennwagen aus den 50er Jahren aus England und Italien. Die knallroten Rückleuchten sind detailverliebt in Form eines zweiteiligen Union Jacks ausgeführt. Ebenso stilsicher und schlicht präsentiert sich der Innenraum mit zwei belederten Einzelsitzen in Kontrastfarbe, einem zentralen Multifunktionsdisplay in der Mitte und einem digitalen Tacho hinter dem Lenkrad. "Bei diesem Auto wurde auf alle unwesentlichen Ausstattungen oder Dekorelemente verzichtet, denn die Leistung wird durch Gewichtsreduktion und Effizienz von Karosserie und Innenraum erreicht", sagt Louis de Fabribeckers, Leiter Design von Touring Superleggera, "die italienische Note kommt in den Proportionen und der typischen Fensterlinie zum Ausdruck." Bleibt zu hoffen, dass der Mini Superleggera Vision keine Sternschnuppe ist, die es am Comer See nachts immer wieder zu bestaunen gibt.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.