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Nissan Armada 2021 Die gute alte Zeit

Nissan Armada 2021
Nissan Armada 2021
© press-inform - das Pressebuero
Nissan überarbeitet seinen Luxusgeländewagen Armada. In Europa wird das über fünf Meter lange Topmodell der Japaner nach wie vor nicht angeboten. In den USA konkurriert er lässig mit Modellen wie dem BMW X7, Mercedes GLS oder einem Cadillac Escalade.

Während Nissan in Europa vorrangig mit Fahrzeugen unterhalb der Mittelklasse unterwegs ist, sieht das in Asien und speziell den USA ganz anders aus. Gerade der 5,34 Meter lange Armada ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Modellprogramm - im wahrsten Sinne des Wortes. Und mit der jüngsten Modellpflege wird der Nissan noch luxuriöser rund rückt damit an das nahezu identische Schwestermodell der Nissan-Edelmarke Infiniti und den QX80 heran. Verglichen mit der europäischen Konkurrenz bietet der Nissan Armada ein beinahe schon konkurrenzloses Preis-Leistungsverhältnis, das durch die Überarbeitung mit geänderten LED-Scheinwerfereinheiten an Front und Heck, mehr Komfort im Innern und neuen Fahrerassistenzsystemen noch besser geworden ist. "Der neue Armada ist ein erstaunliches, überall einsetzbares Abenteuerfahrzeug, das das Beste aus Nissan Design, Technik und Familiennutzen", sagt Mike Colleran, Vertriebsleiter Nissan USA, "er ist ein Arbeitstier, eine luxuriöse Club-Lounge und es ist eine alltägliche Freude, ihn zu besitzen und zu fahren."

Während andere Hersteller zunehmend auf elektrisierte Antriebe und zumindest ein Plug-In-Hybridmodul setzen, sieht das beim Nissan Armada ganz anders aus. Er wird obligatorisch von einem 294 kW / 400 PS starken V8-Saugmotor mit 5,6 Litern Hubraum angetrieben, wie ihn seine Kunden lieben. Der Achtzylinder ist laufruhig, mit 560 Nm Drehmoment bärenstark und für einen 2,7 Tonnen schweren Koloss wie den Armada die ideale Besetzung weitab aller Elektrifizierungs- und Downsizinggedanken. Ungewöhnlich für Europa und auch für die USA ist nicht nur die Basisversion des Nissan-Kolosses, sondern auch das gesamte Ausstattungsportfolio bis hin zum Platinum-Topmodell auf Wunsch auch nur mit Hinterradantrieb zu bekommen. Der Basispreis: günstige 48.500 Euro Dollar. Deutlich besser ist man in dieser Gewichts- und Leistungsklasse mit dem Allradler unterwegs, der stattliche 3.000 Dollar Aufpreis kostet. Der komplett ausgestattete Nissan Armada 4x4 Platinum kommt somit auf 67.900 Dollar. Immer noch ein üppiger Unterschied zu vergleichbaren Luxus-SUV von Land Rover, Audi, BMW, Mercedes oder Cadillac. Das noch edlere Schwestermodell des Infiniti QX 80 5.6 4x4 Luxe kostet ebenfalls bereits 72.150 Dollar.

Auf Wunsch gibt es den neuen Armada auch als düstere Midnight Edition komplett innen wie außen in schwarz. Besonders bequem lässt es sich reisen, wenn man sich für die Captains Chairs in der zweiten Reihe und somit die Einzelsitzanlage entscheidet. Die Sitze lassen sich so auch im Fond vielfältig einstellen und beheizen, während sich zwischen den Sesseln eine große Mittelarmlehne befindet. Das Gepäckvolumen liegt je nach Stellung der Fondsitze zwischen 470 und 2.692 Litern. Eine getrennte Klimaregelung für den Fond, integrierte Bildschirme und USB-Stecker gibt es ohnehin. Neu präsentiert sich zudem das Interieur mit neuem Lenkrad, USB-C-Ports und einen 12,3 Zoll großen Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts. Hier lässt sich Apple Carplay ab sofort auch kabellos verbinden. Neben den USB-Ports gibt es auch eine versteckte Ladeschale für das eigene Smartphone. Die Bedienung der zentralen Funktionen ist nach wie vor über verschiedene Taster, sowie Dreh- und Drücksteller sowie über den Touchscreen möglich. Ebenfalls neu: ein elektronischer Innenspiegel, wie ihn bereits einige Wettbewerber anbieten.

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