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Auto Photo Fondation Cartier: Rausch der Geschwindigkeit - wie das Auto die Künstler verzauberte

Autofotografie ist mehr als der Mix von Chrom und Bikini. Eine Mammut-Ausstellung zeigt, wie die berühmtesten Fotografen das Auto sahen und wie sie mit ihm arbeiteten.

Jacques Henri Lartigue, Une Delage au Grand Prix de l’Automobile Club de France

Jacques Henri Lartigue, Une Delage au Grand Prix de l’Automobile Club de France

Autofotografie versucht häufig, das Auto in einem möglichst vorteilhaften Licht zu zeigen. Riesige Reifen, schnelle Linien, schwellender Chrom - das alles angerichtet im perfekten Licht nach dem Sonnenaufgang am Mittelmeer. Das Auto wird zu einer Göttin aus Stahl. Häufig wird diese automobile Idylle noch mit schönen Frauen garniert. 

Für Autofans sind diese Bilder ein Fest - Kunstkritiker halten sie eher für Kitsch aus dem Edel-Katalog. Ab Ende April zeigt die Cartier-Stiftung für zeitgenössische Kunst in Paris einen ganz anderen fotografischen Blick auf das Auto. Insgesamt sind in den Mammutshow 400 Werke von historischen und zeitgenössischen Fotografen zu sehen.

Seit seiner Erfindung hat das Auto Landschaft und Städte geprägt und dabei unsere Vorstellung von Raum und Zeit verändert. Raum und Geschwindigkeit waren zuvor organisch - ein kurzer Galopp war der schnellste Ausbruch aus einer Welt, die an die Erfahrung des Wanderns gebunden war. Mit einem Donnerschlag führte das Auto innerhalb weniger Jahre das Tempo 100 ein, der Raum der Welt schrumpfte um das Vehikel herum. Das berühmte Grand-Prix-Foto von Jacques Henri Lartigue aus dem Jahr 1912 demonstriert diese Krümmung des Universums. 

Die Ausstellung will möglichst viele Facetten der Symbiose von Mensch, Auto und Kunst aufnehmen. Mehr als neunzig historische Fotografen aus der ganzen Welt kommen hier zusammen. Darunter befinden sich die großen Namen der Fotografie wie Jacques Henri Lartigue, William Eggleston, Lee Friedlander oder Andreas Gursky, sowie viele kleine für die breite Öffentlichkeit eher unbekannte Namen wie Justine Kurland und Jacqueline Hassink. Sie alle teilen eine Faszination für das Automobil. 

Fondation Cartier

261, Boulevard Raspail

75014 Paris 14

Vom 20.April 2017 bis zum 24. September 2017

Kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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