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Rekord-Bolide: Kaufpreis 48,4 Millionen Dollar: Dieser Traumwagen ist das teuerste Auto der Welt

In Kalifornien erzielte ein Ferrari 250 GTO von 1962 bei einer Auktion einen Kaufpreis von mehr als 48 Millionen Dollar. Er löst damit einen Verwandten als teuerstes Auto der Welt ab.

Ferrari 250 GTO

Rekordauto: Der bei Sotheby's versteigerte Ferrari 250 GTO 

"Es ist ein phänomenales Auto. Es ist heiß, es ist hungrig." Greg Whitten kommt aus dem Schwärmen kaum mehr heraus. Für ein Videoteam des Auktionshaus Sotheby’s hat der Amerikaner seine Garage geöffnet und steht nun vor seinem roten Ferrari 250 GTO Baujahr 1962. Whitten hat als einer der frühen Angestellten des Software-Giganten Microsoft ein Vermögen gemacht und ist heute auch als prominenter Sammler von Sportwagen bekannt. 

Den Ferrari 250 besitzt er seit dem Jahr 2000, er ist einer seiner Glanzstücke. Der Wagen sei ein Auto mit Charakter und Geschichte, so Whitten. Das liebe er. "Wann kann es auf der Straße fahren, aber es wurde für Rennen gebaut", führt er weiter aus. Von dem Modell wurden weltweit nur 36 Stück gebaut, Whittens Exemplar ist nach Angaben von Sotheby’s darüber eines von Vieren, die von der Nobelschmiede Scaglietti noch einmal extra verfeinert wurden. Die Liste der Siege, die der Wagen im Laufe der Jahrzehnte eingefahren hat, ist lang. Trotz aller Liebhaberei war der legendäre Sportwagen für Whitten nicht nur Spielzeug, sondern auch ein Anlageobjekt, von dem er sich nun getrennt hat. Der Bolide wurde am Samstag im kalifornischen Monterey auf der traditionellen Oldtimer-Auktion von Sotheby’s versteigert. 

Ferrari

Spartanisches Cockpit: Luxus oder High-Tech sucht man im Cockpit des Rennautos vergeblich. "Es gibt nur eine Gummimatte, damit die Füße nicht wegrutschen", sagt Vorbesitzer Whitten

Rekord: Mehr als 48 Millionen für den Ferrari 250 GTO

Der Kaufpreis dürfte Whitten den Abschied von seinem vierrädrigen Freund etwas erleichtert haben: Der Wagen kam für satte 48.405.000 Dollar inklusive Auktionsgebühren unter den Hammer, das sind etwa 41,4 Millionen Euro. Amerikanischen Fachmedien zufolge dauerte die Auktion nur wenige Minuten. Der unbekannte Käufer bekam am Telefon den Zuschlag.

Damit ist Whittens Ferrari 250 GTO nun der am teuersten versteigerte Wagen der Welt. Der Fachpresse zufolge dürfte der Sammler das Auto seinerzeit für rund zehn Millionen US-Dollar  - 8,6 Millionen Euro - erworben haben. Ein netter Schnitt – und darüber hinaus ist nun ein Platz in der Garage frei.  

Der zuvor teuerste Wagen der Welt übrigens ebenfalls ein 1962er Ferrari 250 GTO - er wurde 2014 für 38,1 Millionen Dollar versteigert: 

Ferrari 250 GTO Berlinetta: Das ist das teuerste Auto der Welt
rös

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.