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Silvretta Classic 2016: Drehmoment frisst Teppich

Die Silvretta Classic zählt zu den Höhepunkten im Kalender der Oldtimer-Rallyes. Die pittoreske Landschaft des Montafons bildet die traumhafte Kulisse, vor der sich auch skurrile Szenen abspielen.

Der Bentley 3/8 stammt aus dem Jahr 1923

Der Bentley 3/8 stammt aus dem Jahr 1923

Mal eine ganz grundsätzliche Frage. Was bewegt Menschen dazu, sich mit ihren schweineteuren, fast hundert Jahre alten Automobilen drei Tage lang über enge Bergstrecken zu quälen? Staub zu fressen, sich die Seele aus dem Leib schwitzen oder vom Regen durchnässt zu werden, eine nicht unwesentliche Startgebühr zu zahlen, nur um sich von Streckenposten rumkommandieren zu lassen und zu versuchen, auf die Hundertstelsekunde genau durch eine Lichtschranke zu rollen. Eine rationale Antwort ist schwer, eine emotionale, die zudem noch auf der Hand liegt, umso einfacher: "Weil es einen Höllen-Spaß macht!" "Wir treffen seit 17 Jahren Freunde, genießen die tolle Landschaft und haben natürlich auch bei den Wertungsprüfungen, einen sportlichen Ehrgeiz", sagt Curt Bloss, der in einem "Bentley 4 ½ Litre" aus dem Jahr 1929 sitzt.

Drehmoment frisst Teppich
Der Bentley 3/8 stammt aus dem Jahr 1923

Der Bentley 3/8 stammt aus dem Jahr 1923

Die Vorkriegs-Preziosen gehören zu den Highlights der "Silvretta Classic", die auch 2016 wieder durch Montafon, Appenzeller Land, Liechtenstein und Tirol führt. Wer einmal die 34 Kehren der Silvretta Hochalpenstraße mit dem beeindruckenden Alpenpanorama im Hintergrund bezwungen hat, weiß um das Phänomen dieser Oldtimer Rallye. Dieses Jahr war die legendäre Gebirgsstraße gleich dreimal Teil der Rundfahrt. Die 22,4 Kilometer lange Asphalt-Schlange kann man nicht oft genug überwinden. Selbst als es am dritten Tag regnet und die Tropfen, wie fiese Nadelstiche das Gesicht malträtieren, verliert die Kurbelei nichts von ihrem Reiz. Zumal man diesen Preis zahlt, wenn man in einem unvergleichlichen Einzelstück, wie dem Mercedes 190 SL R (R für Rennversion) sitzt, bei dem der einzige Schutz vor der Unbill der Natur zwei winzig kleine Plexiglasscheibchen sind.

Das schmälert den Spaß während der drei Tage und knapp 600 Kilometern keineswegs. Hier wird das Auto noch gefahren und nicht in den engen Rahmen bewegt, den die Fahrassistenzsysteme gewähren. Der harte Kern des Oldtimer-Rallye-Trosses kennt sich schon seit vielen Jahren und muss sicher nicht am Hungertuch nagen. An den Armen der Damen baumeln Louis-Vuitton-Taschen, an den Handgelenken der Herren Schweizer Luxus-Uhren. Die Mode ist oft dem Fahrzeug und dessen Alter angemessen: Renn-Overalls, Motorradbrillen und Sturmhauben sind in der Startaufstellung und im Ziel zu sehen, aber auch das Exemplar weibliche Oligarchen-Gespielin mit langen sorgfältig getönten Haaren, dafür zu kurzen Hotpants, aus denen Beine, die in Netzstrümpfen stecken, herausragen, stöckelt durch die Landschaft.

Der Fahrer des Ford Mustang macht ganz schön auf dicke Hose

Die Truppe ist kunterbunt. Neben den Herrenfahrern mit ihren elchledernen Handschuhen, sorgen auch zwei Jungs, die mit Strohhütten in einem Ford Mustang aus dem Jahr 1967 sitzen für Aufsehen. Dem Verdikt der Zuschauer fallen auch unschuldige Veranstaltungs-Utensilien zum Opfer. Das Ziel der letzten Tagesetappe befindet sich auf einer kleinen Rampe, wie bei einer WRC-Rallye. Als am zweiten Tag eine Shelby Cobra auf das Podest rollt, fordert das Publikum lautstark einen Soundcheck des mächtigen V8-Motors. Als der Pilot dem Verlangen nachgibt und dabei die Kupplung kommen lässt, reißen die mächtigen, durchdrehenden Hinterreifen die Unterlage, auf der der Wagen steht in Fetzen. Untermalt vom freudigen Gejohle der Zuschauer. "Drehmoment frisst Teppich", fasst Mit-Organisator Jürgen Illig lachend zusammen.

Der Zusammenhalt unter den Oldtimer Veteranen ist grandios. Als ein Teilnehmer an einer Tankstelle rund zehn Liter Wasser in den monströsen Kühler seines Bentleys schüttet, stoppt ein Rolls-Royce-Konkurrent und fragt, was los sei. Als der Bentley-Mann sein Malheur mit einem undichten Kühler erklärt, erfolgt die Antwort, wie aus der Pistole geschossen: "Wenn das nicht mehr zu reparieren ist, mache ich die Persenning weg und Deine Frau und Du fahren bei mir mit." Der Enthusiasmus der Teilnehmer mündet nicht selten in brutalen Nachtschichten. "Gestern Abend hat mich einer gebeten, ihn als Letzten starten zu lassen, weil der Fuhrmann-Motor seines Porsche 356 repariert werden musste. Die haben bis zwei Uhr nachts geschraubt", erzählt der zweite Mann der Rennleitung Harald Koepke. Die Teams müssen solche Probleme nicht im Alleingang lösen. Teil einer solchen Luxus-Rallye sind auch Oldtimer-Spezialisten, die Liegengebliebenen aus der Patsche helfen und selbst heikle Fälle wieder flottbekommen.

Die Zwischenstopps auf Kirchplätzen gleichen wahren Volksfesten. Bier wird ausgeschenkt, Autogrammjäger mischen sich unter das Fahrerfeld, um sich den Namenszug einer Berühmtheit zu ergattern. Vor allem Motorsportler greifen bei den Oldtimer-Rallyes gerne ins Lenkrad. "Mir gefallen die Strecken und die Landschaft. Das macht mehr Spaß, als einen Tag lang auf dem Hockenheimring den Fahr-Instruktor zu geben", strahlt der ehemalige österreichische Formel-1-Pilot Karl Wendlinger. Da ist es gut zu wissen, dass es nächstes Jahr die 20. Ausgabe der Rallye im Montafon geben wird.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?