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Smart-Patrol-Bike: Überwachungs-Bike bringt jeden Raser zur Strecke

Von diesem Rad träumen die Radler in den Großstädten: Smart Patrol sieht unauffällig aus, erwischt mit einer Rundum-Überwachung aber jeden Drängler und Temposünder,

Für Holland muss es ein Rad sein.

Für Holland muss es ein Rad sein.

Ekin Technology hat ein Polizeifahrrad vorgestellt. Besonderheit ist nicht der Elektroantrieb des Rades, sondern die integrierte Technik zur Verkehrsüberwachung. Gegenüber dem Smart Patrol System liegen die altbekannten Radarpistolen um Jahre zurück. Die Leistungsmerkmale des Systems erinnern eher an Zielerfassungssysteme moderner Militärraketen. Die Firma sitzt in Istanbul, sie hat sich auf Verkehrsmanagement und Videoüberwachung spezialisiert.

Überwachung mit Hochleistungskamera

Während das Patrol-Rad locker in der Stadt fährt, überwacht das System selbständig den Verkehr und zwar rundum im 360-Grad-Modus. Dabei wird die Geschwindigkeit aller erfassten Fahrzeuge gemessen. Gleichzeitig kann das System selbstständig die Nummernschilder lesen. Der Polizist auf dem Sattel muss sich nur auf seinen Weg konzentrieren und kann ganz entspannt strampeln. Eine Hochleistungskamera zeichnet das Verkehrsgeschehen auf, so können auch andere Verstöße als eine Geschwindigkeitsübertretung geahndet werden.

   Für Abu Dhabi wurde ein Lykan HyperSport mit dem Smart Patrol System ausgerüstet.

 

Für Abu Dhabi wurde ein Lykan HyperSport mit dem Smart Patrol System ausgerüstet.


 Die Überwachungstechnik ist nicht an den Fahrradeinsatz gebunden. Das Knöllchen-Rad wurde speziell für das fahrradverliebte Holland entwickelt. Nebenbei demonstriert das Smart-Patrol-Bike wie klein und handlich das System ist. Um Kunden im arabischen Raum zu begeistern, wurde bereits ein Super Sportwagen damit ausgerüstet. Und natürlich kann es auch stationär eingesetzt werden. Die Technik soll aber fixe Messpunkte ablösen, die den Fahrern schnell bekannt sind, und vor denen dann kurz abgebremst werden kann. Die Ekin-Überwachung soll so unkompliziert in der Anwendung sein, dass man den Standort einfach verändern kann. Wird es im Stillstand eingesetzt, ist kein Polizist für den Betrieb notwendig.

Probleme mit dem Datenschutz

in Sachen Datenschutz ist das Ekin-System natürlich ein Alptraum. Es kann nämlich nicht nur Verkehrsverstöße aufdecken. Ekin hat auch eine Hochleistungs-Gesichtserkennung (Ekin Face) entwickelt. Ganz nebenbei könnte Smart Patrol also alle Fußgänger am Wegesrand mit der Fahndungsliste abgleichen.



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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.