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Subaru WRX STI: Die Fast-and-Furious-Granate

Subaru besinnt sich mit WRX STI seiner Rallye Gene. Der Allrad-Straßensportler wurde auf der Nordschleife getestet und knallt 305 Turbo-PS auf die Straße.

Einst waren Subaru und Mitsubishi echte Rivalen um die Gunst der Fast-and-Furious-Jünger. Evo oder WRX STI? Das war eine Frage, die diskutiert wurde. Doch auf den neuen Mitsubishi Evo Lancer müssen die Fans noch eine Weile warten. Wenn er denn überhaupt noch kommt. Anders bei Subaru. Da wird die Neuauflage des Kult-Sportlers WRX STI Mitte dieses Jahres in Deutschland erscheinen. Diese 305-PS-Granate ist kein Mimikry-Mobil, sondern ein echter Sportler. Der WRX STI bekam nicht nur auf der Nordschleife seinen letzten Feinschliff, sondern er wird auch am knallharten 24-Stunden-Rennen in der Super-GT-Klasse auf der legendären Rennstrecke teilnehmen.

Variationen durch das Mittendifferenzial

Deswegen hat der WRX STI neben den 305 PS einiges auf der Pfanne. Die Karosserie ist steifer als beim Vorgänger, was das Handling noch leichtfüßiger macht. Zum WRX STI gehört natürlich auch ein Allradantrieb, der dem Piloten alle Möglichkeiten bietet, die Grenzbereiche der Querbeschleunigung auszureizen. Mit dem "Driver's Control Center Differential" (DCCD) kann der Fahrer die Charakteristik des Mitteldifferentials nach seinem Gusto einstellen und so auf die Straßenbeschaffenheit anpassen. Garniert wird dies mit der "Vehicle Dynamics Control", die per "Active Torque Vectoring" Antriebsmomente gezielt auf einzelne Räder verteilen kann. Mächtige 18-Zoll-Walzen sorgen für die nötige Traktion.

Wie immer mit Hutze

Optisch macht der 4,60 Meter lange WRX STI aus seinen sportlichen Amibitionen keinen Hehl. Ein Diffusor und ein markanter Heckspoiler schauen nicht nur knackig aus, sondern sorgen auch für viel Abtrieb. Die großen Nüstern in der Frontschürze saugen den Asphalt förmlich auf. Der typische Hexagonalgrill inklusive STI-Logo macht schon im Rückspiegel klar, was da angerauscht kommt. Dazu kommen noch die angriffslustig blitzenden Scheinwerfer mit LED-Leuchten und die markante Lufthutze auf der Motorhaube - ein Muss für jeden Subaru WRX STI.

Keine Luxusausstattung

Da der Radstand um 2,5 Zentimeter gewachsen ist, bleibt im Innenraum mehr Platz. Das schwarze Cockpit verzichtet auf jedes optisches Chichi ist ebenso, wie das Äußere ganz auf Sportlichkeit getrimmt. Sportsitze sorgen für Seitenhalt und Carbonelemente in den Türen unterstreichen die dynamische Effizienz. Der Fahrer hat den Ladedruck des Turbos ständig im Blick, so ist für genug Dampf auf der Kurbelwelle gesorgt. Da die A-Säule 20 Zentimeter nach vorne gewandert ist, trifft man auch den Scheitelpunkt leichter. Passend dazu kommt das D-förmige Lenkrad direkt aus dem Rennsport: Dank seiner kompakten Größe hat der Pilot das Fahrzeug jederzeit im Griff.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.