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Subaru XV 2018: SUV-Außenseiter - dieses Auto darf noch ins Gelände

Kaum ein Hersteller macht seine Kunden so zufrieden wie Subaru. Der Einsteiger-SUV Subaru XV ist die richtige Wahl, wenn der Allradler auch mal abseits des Boulevards über raue Feldwege geprügelt werden soll.

Subaru XV 2.0i - 194 km/h schnell

Subaru XV 2.0i - 194 km/h schnell

Der Subaru XV verkauft sich in den USA unter dem Namen Crosstek prächtig, bei uns ist es ein Nischenfahrzeug. Nun wurde der Allradler für die zweite Lebenshälfte komplett aufgearbeitet. Sein geringer Erfolg liegt eher an dem begrenzten Marketingbudget und nicht am Fahrzeug selbst. Der XV ist ein ehrliches Auto und kein Blender. Wer ihn fährt, ist meist hoch zufrieden. Die Subaru-Kunden gehören zu den treuesten Autokäufern überhaupt.

Bräsiger Antrieb

Wie so häufig bei Subaru leidet der gute Eindruck von Fahrwerk und Allradantrieb am lieblosen Motorenangebot. Der 1,6 Liter große Einstiegsbenziner mit 114 PS passt für einen Fiesta, ist aber mit einem 4,50-SUV heillos überfordert. Zumindest für den deutschen Markt wäre ein Dieselmotor entscheidend, den gibt es bei der klassischen Benziner-Marke Subaru nicht. Bleibt nur der stärkere Vierzylinder, der immerhin 156 PS leistet. Der Motor passt zum 1,5 Tonnen schweren Allradler, doch ist er an ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe gekoppelt. Das CVT-Getriebe ist bequem, aber schluckt doch gewaltig Dynamik, die der 156-PS-Motor nicht im Überfluss bereitstellt. Die Fahrleistungen sind überschaubar, doch für viele Subaru-Kunden ist das nicht entscheidend. 0 auf Tempo 100 schafft der Allradler in 10,4 Sekunden, bei 194 km/h ist Schluss. Der Normverbrauch liegt bei 6,9 Litern auf 100 Kilometern.

Subaru XV 2018: Der darf noch ins Gelände
Subaru XV 2.0i - der Allradantrieb verteilt seine Kraft variabel

Subaru XV 2.0i - der Allradantrieb verteilt seine Kraft variabel


Bei einem Radstand von 2,67 Metern haben im Innenraum vier Personen Platz. Die Sitze sind abgesehen von der fehlenden Beifahrersitzhöhenverstellung gut, die Instrumente leicht ablesbar und auf dem acht Zoll großen Touch Screen lassen sich nicht nur Navigation und Radio, sondern auch Apple Carplay und Android Auto bedienen. Der Kofferraum ist mit 385 bis 1310 Litern nicht groß, aber sicher ausreichend.

Doch nicht ganz billig

Der Grundpreis des Subaru XV 1.6i Trend ist mit 22.980 Euro ziemlich fair, denkt man an Allradantrieb, Getriebeautomatik und solide Grundausstattung. Doch da der kleinere Motor nicht zu empfehlen ist, kommt man an der Zweiliter-Variante des Subaru XV in der Ausstattungsvariante Exclusive realistisch betrachtet nicht vorbei. Dann kostet der SUV fast 30.000 Euro. Auch dieser Preis ist gerechtfertigt, aber sicher kein Schnapper mehr. Dafür gibt es unter anderem LED-Scheinwerfer, schlüsselloser Zugang, Navigationssystem sowie Assistenten für Spurwechsel, Totwinkel, Fernlicht und Querverkehr. Außerdem sind fünf Jahre Garantie bis 160.000 Kilometer inklusive.

Trotz des markanten Äußeren spricht der Subaru XV nicht die gleichen Kunden an wie die modernen SUV-Schönlinge, wie der VW-Hoffnungsträger T-Roc, der BMW X1, ein Mini Countryman oder ein Kia Stonic. Der Einsteiger-Crossover von Subaru wurde nicht für den Boulevard gebaut, sondern er soll auch mal ins Gelände oder darf über unbefestigte Wege geprügelt werden. Da schlägt er die Konkurrenten deutlich. Etwas Vergleichbares gibt es nur bei anderen Nischenanbietern wie  Suzuki oder Jeep.

Kra mit Pressinform
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.