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Subaru BRZ: Rasender Samurai

Subaru bringt einen waschechten Sportwagen. Der flache, 200 PS starke BRZ bietet Frontmotor und Heckantrieb.

Nach den reinen Daten verspricht der Subaru BRZ Fahrspaß pur. Der 4,24 Meter lange, 1,775 Meter breite und nur 1,30 Meter hohe Sportwagen verdankt seine flache Front dem Subaru typischen Boxermotor. Den Radstand beträgt 2,57 Meter und das Leergewicht wird mit 1220 Kilogramm angegeben. Der Motor hat 2-Litern-Hubraum und leistet 147 kW/200 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 205 Nm. Von den Daten und auch dem Aussehen gleicht der BRZ dem Toyota GT-86, der bereits als Celica-Nachfolger gehandelt wird.

Das doppelte Flottchen

Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr. Schließlich habe beide Firmen das neue Modell gemeinsam entwickelt. Toyota und Subaru wollen mit dem sportlichen Modell die Emotionalität der ihrer Marke stärken. Toyota möchte an die Zeiten des 2005 einstellten Celica anknüpfen. Bei Subaru nimmt man die sportlichen Ambitionen in geänderter Form wieder auf. In den vergangenen 20 Jahren war Subaru sehr erfolgreich im Rallye-Sport unterwegs, bis man 2008, im Zuge der Finanzkrise das Engagement einstellte. Da ist es nur natürlich, wenn man die erfolgreiche Kooperation wieder auflegt. Der BRZ/GT-86 ist schon das zweite Auto, das aus der offensichtlich reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Toyota und Subaru hervorgeht. 2007 kam der Sirion der Toyota-Tochter Daihatsu auf den Markt, der auch als Subaru Justy verkauft wird.

Einstiegspreis von 30.000 Euro

Beim BRZ weicht, man zum zweiten Mal nach dem Justy, in einem wichtigen Punkt von der bei Subaru üblichen Firmenphilosophie ab. Den BRZ gibt es erst einmal nur mit Hinterradantrieb. Dem Fahrspaß tut das aber keinen Abbruch. Bei ausgeschaltetem ESP wird der BRZ ebenso über Hinterachse schieben, wie es das Schwestermodell von Toyota auch tut. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder mit der optionalen Sechsgangautomatik mit Schaltpaddel am Lenkrad. Der konsequente Leichtbau und der tiefe Schwerpunkt lassen ein besonders agiles Handling erwarten. Zunächst gibt es den 2.0-Liter-Vierzylinder nur als Saugmotor. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 220 km/h liegen. Zur Serienausstattung zählen unter anderem 17 Zoll-Leichtmetallfelgen und ESP. Der Einstiegspreis für den neuen BRZ soll bei rund 30.000 Euro liegen. Der Produktionsstart ist für das Frühjahr 2012 geplant.

Hans Bast/Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.