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Faktencheck zum Tempolimit: Langsamer über die Autobahn – was bringt das fürs Klima?

Heute entscheidet der Bundesrat auch über ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Das Klima-Argument ist simpel: schneller unterwegs heißt mehr Benzinverbrauch, heißt mehr CO2-Ausstoß. Doch wie groß ist der Einspar-Effekt eines Tempolimits wirklich?

DISKUTHEK: Barbara Metz (Deutsche Umwelthilfe) und Christopher Grau (Gründer der Facebook-Gruppe "Fridays for Hubraum") diskutieren über ein Tempolimit in Deutschland

Ein Tempolimit auf Autobahnen bringt fürs Klima quasi nichts, sagen die einen. Es bewirkt aus Sicht des Klimaschutzes eine ganze Menge, sagen die anderen. Was stimmt?

Bewertung: Dass ein Limit nichts bringt, stimmt nicht. Wie groß der Effekt ist, lässt sich jedoch nicht eindeutig sagen.

Fakten: Der Verkehrssektor war im Jahr 2018 der drittgrößte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen in Deutschland: Knapp 164 Millionen Tonnen Treibhausgase gingen auf sein Konto, so das Umweltbundesamt. 88 Prozent davon war CO2. Wie viel davon könnte durch ein Tempolimit auf Autobahnen eingespart werden? Es gilt: Geringere Geschwindigkeit gleich geringer Luftwiderstand gleich geringerer Verbrauch. Man legt also die gleiche Strecke mit weniger Kraftstoff zurück - wodurch die CO2-Emissionen abnehmen. Dass man für den gleichen Weg länger braucht, hat auf den Ausstoß und somit aufs Klima keinen Einfluss.

Letzte Analyse stammt aus 1999

Die Datenlage zur konkreten Einsparung ist in Deutschland indes überschaubar. Eine umfassende, aber veraltete Analyse des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 1999 kommt auf etwa drei Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr bei einem Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde.

Tempolimit für den Klimaschutz

Tempolimit für den Klimaschutz? Nicht Scheuers Ding. Jüngst legte er sich darüber sogar mit dem ADAC an

Für dieselbe Geschwindigkeit berechnete das Öko-Institut im Auftrag der Agora Verkehrswende, die sich für klimafreundlicheren Verkehr einsetzt, im Jahr 2018 ein Einsparpotenzial von 2 bis 3,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Allerdings wird in Deutschland ja eher über Tempo 130 diskutiert. Dafür wären demnach ein bis zwei Millionen Tonnen Einsparung möglich. Das entspreche einem Anteil von 0,6 bis 1 Prozent des derzeitigen Ausstoßes des Verkehrssektors, erläutert der Direktor der Agora Verkehrswende, Christian Hochfeld.

Bis zu zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr

Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt auch der größte deutsche Automobilclub, der ADAC. In seiner Stellungnahme zum Tempolimit vom Januar berechnet er für die Pkw-Flotte des Jahres 2019 auf der Grundlage von Daten des Handbuchs für Emissionsfaktoren (HBEFA) ein CO2-Einsparpotenzial von bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr.

Das ist ja nicht gerade viel, wenn man sich die gesamten Emissionen anschaut, sagen Kritiker des Limits. 2018 waren es in Deutschland insgesamt gut 858 Millionen Tonnen CO2. Zwei Millionen Tonnen Einsparung wären demnach nur 0,2 Prozent des Gesamtausstoßes. Andererseits ist die Einführung eines Tempolimits einfach und kostengünstig - verglichen mit aufwendigeren, teureren Maßnahmen, die ein vergleichbar großes Einsparpotenzial hätten.

Werden die Autos künftig weniger PS haben?

Agora-Verkehrswende-Direktor Hochfeld erwartet neben dem direkten Effekt einen weiteren, der allerdings nicht abschätzbar sei: Mit einem Tempolimit würden die Autos für den deutschen Markt langfristig wohl nicht mehr so groß und so leistungsstark gebaut. 

Tempolimit auf deutschen Autobahnen? Das Thema spaltet die Republik.

Das Statistische Bundesamt gibt an, dass die gestiegene Motorleistung des Fahrzeugbestandes zwischen 2010 und 2017 zu einem rechnerischen Zuwachs der CO2-Emissionen von acht Millionen Tonnen geführt habe. "Wir gehen davon aus, dass der indirekte Effekt eines Tempolimits durch leichtere, weniger leistungsstarke Fahrzeuge durchaus größer sein könnte als der direkte Effekt", so Hochfeld.

Dagegen führt der ADAC einen Vergleich der Motorisierung der Fahrzeugflotten in Nachbarländern ins Feld: In der Schweiz etwa sei der Anteil an leistungsstarken Fahrzeugen höher als in Deutschland - trotz Tempolimit von 120 Stundenkilometern.

fin / DPA

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?