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Demovideo des Autopiloten: Tesla zeigt, wie das Roboter-Auto die Welt sieht

An einem autonom fahrenden Auto arbeiten viele Firmen, nun macht Tesla ihnen vor, wie man die komplizierte Technik ganz einfach und faszinierend darstellt.

Autopilot von Tesla

Man sieht, der Tesla-Autopilot muss eine Menge Informationen verarbeiten.

Die meisten Videos von den Fahrten autonomer Autos sind denkbar langweilig. Auf dem Beifahrersitz assistiert ein Ingenieur des jeweiligen Herstellers, hinter dem Lenkrad sitzt ein Journalist. Kamera  läuft – irgendwann nimmt der Journalist die Hände vom Lenkrad und – Überraschung – der Wagen fährt einfach weiter. Die einzige optische Sensation sind die leichten Bewegungen des Lenkrades. 

Eine spannende Technik wird dann öde dargeboten. Tesla hingegen hat nun die Aufnahmen der Kameras und Sensoren des Autopiloten genommen und auf ihnen durch leuchtende Linien und  Quader, die Informationen dargestellt, die das System auf der Straße erkennt.

KI-Informationen werden visualisiert

Die Fahrspuren werden rot und pink eingeblendet. Dinge, die sich im Weg des Wagens befinden, grün, Verkehrszeichen lila. Eine Kamera mit einem normalen Bild zeigt die Fahrt aus der Perspektive von der Rückbank. Daneben sind untereinander drei Kameras des Autopiloten abgebildet. Eine für den Blick nach vorn und zwei für den Blick nach hinten. Sie stellen auch die Informationen des Autopiloten dar.

Die dreiminütige Fahrt geht überraschend flott voran, so dass man fast an einen leichten Zeitraffer denkt. Die Leistung des Autopiloten-Systems ist beeindruckend. Stopp-Schilder, Fußgänger – alles wird erkannt.


Das Video ist natürlich ein Werbefilm von Tesla und kein unabhängiger Test, der den Autopiloten mit möglichst schwierigen Situationen konfrontiert.

In Sachen Werbung ist Tesla auf jeden Fall ganz weit vorn. Das ist auch nötig. Eine Reihe von Unfällen mit dem Autopiloten oder mit explodierenden Akkus setzt dem Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung zu. Erst vor kurzen verbrannten zwei Insassen in einem Tesla. Der vorhergehende Unfall hatte allerdings nichts mit dem Autopiloten zu tun. Die Fahrerin fuhr schlicht zu schnell. Dass der Aufprall an einem Baum zur Explosion führte, lag allerdings an der Akkutechnik  des Wagens.


Kra
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