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Mobiles Wohnen: The Goose – so luxuriös und komfortabel kann ein Tiny House sein

Zwei Geschosse und über zehn Meter lang: The Goose ist das Flaggschiff unter den mobilen kleinen Häusern und darf doch auf jeder Straße gezogen werden. Möglich macht das ein spezieller Anhänger.

Sieht aus wie ein richtiges Haus - kann aber von Ort zu Ort gezogen werden.

Sieht aus wie ein richtiges Haus - kann aber von Ort zu Ort gezogen werden.

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So groß kann ein Tiny-House inzwischen sein. Mit zwei Etagen und einer Länge von bis zu 10,5 Metern ist die Gans -  The Goose - eine vollwertige Wohnung. Das Design stammt von Tiny Heirloom. Die Firma bietet seit Jahren ein ganzes Ensemble kleiner, beweglicher Häuser an. Alle mit einem besonderen und herausragenden Design. The Goose ist nun das Flaggschiff der Flotte.

Der Name "Goose" leitet sich von dem Trailer ab, auf dem das Haus aufgebaut wird. Die Anhängerform nennt sich Gooseneck. Sie unterscheidet sich deutlich von einem normalen Anhänger. Sie wird nämlich nicht am Ende des Zugfahrzeugs an den Haken genommen, sondern wird oben auf der Ladefläche eines Pick-ups in einer Spezial-Kupplung befestigt, man könnte auch von einem Mini-Sattelschlepper sprechen. Auf diese Weise verkürzt sich die Länge des Gespanns um mehrere Meter, zudem ist das Gespann viel wendiger als ein gleichlanger Standard-Anhänger. Das ganze Haus ist dabei so breit wie ein großer Lkw, gezogen kann es trotz der Länge normal am Straßenverkehr teilnehmen: Enge Altstadtgassen und Feldwege sollten dennoch gemieden werden.

Spezielle Form des Anhängers

Bei der Goose erstreckt sich der zweite Stock über diese Kupplung. Direkt über ihr befindet sich das Doppelbett. Bestellt werden kann das Haus in den drei Längen, in denen diese Anhänger gebaut werden. Das kleinste Modell misst 27 Fuß (8,22 Meter), das mittlere 30 Fuß (9,14 Meter) – das größte 34 Fuß (10,36 Meter).

Da die Modelle von Tiny Heirloom für jeden Kunden individuell gefertigt werden, kann der Innenraum angepasst werden. Interessenten müssen vor dem Kauf einen Fragebogen ausfüllen, dort werden sie nach der Zahl der Personen im Haushalt gefragt und nach dem Stil, in dem sie sich wohlfühlen.

Tiny Heirloom versendet The Goose auch nach Europa, empfiehlt aber, nur Bauteile zu verschiffen und das Haus von einer Partnerfirma in der EU fertigstellen zu lassen.

In der oberen Etage befinden sich zwei Schlafräume mit Doppelbetten. Sie liegen an den entgegengesetzten Enden, sodass etwas Privatsphäre bleibt. Im Zentrum befinden sich der Wohnbereich und ein vollwertiges Badezimmer.

Die großen Fensterflächen öffnen das Haus zur umgebenden Landschaft, dadurch wirken die Räume trotz kleiner Abmessungen sehr großzügig. Der zentrale Raum erstreckt sich bis zum Spitzdach, auch durch die große Höhe wirkt der Raum größer. Nettes Detail: Zwei freiliegende Balken erinnern an den Stil moderner Bauernhäuser in den USA.

Die Preise beginnen bei umgerechnet 73.000 Euro. Wirklich billig ist das mobile Heim also nicht.

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"Brown Bear" heißt dieses schicke Tiny Home vom Anbieter Alpine Tiny Homes, das speziell an die Wünsche des Käufers angepasst wurde. Mit 70.000 Dollar nicht ganz billig, dafür kann man aber immer wieder damit in den Urlaub fahren, ohne in teure Hotels einzuchecken.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.