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VW Tiguan GTE Active Concept: Elektro-Kraxler

Der VW Tiguan ist noch nicht auf dem Markt, da präsentieren die Wolfsburger eine weitere Variante mit elektrischem Allradantrieb.

VW Tiguan GTE Active Concept auf der NAIAS 2016

VW Tiguan GTE Active Concept auf der NAIAS 2016

Das Serienmodell des VW Tiguan, der im Frühjahr auf den Markt kommt, ist wahlweise mit Front- oder Allradantrieb zu bekommen. Auf der Detroit Motorshow gibt es einen Ausblick auf eine weitere Antriebsversion. Der optisch allzu rustikal auftretende Tiguan GTE Active Concept kann nicht nur über den normalen Verbrennungsmotor, sondern ebenfalls über zwei Elektromotoren angetrieben werden, die Front- und Hinterachse zusätzlich mit elektrischer Energie versorgen. Echte Offroadfans werden über die seriennahe Studie des kompakten Crossovers die Nase rümpfen und vehement auf das Bestehen einer Kardanwelle bestehen, die die Hinterachse mit entsprechender Leistung versorgt.

Elektro-Kraxler
VW Tiguan GTE Active Concept auf der NAIAS 2016

VW Tiguan GTE Active Concept auf der NAIAS 2016

Da der 4,50 Meter lange VW Tiguan trotz der auf 22,5 Zentimeter gewachsenen Bodenfreiheit des GTE Active Concepts in der Realität jedoch kaum seinen Weg ins Gelände finden dürfte, könnte eine elektrische Hinterachse für einen Plug-In-Hybriden eine allemal sinnvolle Ergänzung für Hybridvarianten sein. Angetrieben wird die NAIAS-Studie von einem 1,4 Litern großen Turbo-Benziner, der 110 kW / 150 PS und 250 Nm maximales Drehmoment leistet. Unterstützt wird das Haupttriebwerk von zwei Elektromotoren, die 40 kW / 220 Nm und 85 kW / 270 Nm leisten. Die Motorleistung wird über ein sechstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderachse übertragen. Der vordere Elektromotor ist im Getriebegehäuse untergebracht; der hintere direkt an der Hinterachse. Die Gesamtleistung des Plug-In-Hybriden liegt bei 165 kW / 225 PS. Das Akkupaket hat eine Kapazität von 12,4 kWh. Durch den Tankinhalt von 64 Litern ergibt sich so eine theoretische Reichweite von 580 Meilen / 930 Kilometern. So kann nicht nur die allein elektrisch gekoppelte Hinterachse mit Elektropower versorgt werden, sondern auch die Vorderachse. Die rein elektrische Reichweite des Tiguan GTE Actice Concepts liegt bei überschaubaren 20 Meilen / 32 Kilometern.

Je nach Fahrprogramm wird der Tiguan GTE entweder allein über die Hinterachse oder über beide Achsen angetrieben. Standardmäßig startet die Studie stets im elektrischen E-Mode. Ist die Batterie ausreichend geladen, treibt der hintere Elektromotor den Wagen allein an. Der Verbrenner und der vordere E-Motor sind vom Antriebsstrang getrennt und abgeschaltet, um so Energie zu sparen. Sobald es die Fahrsituation erfordert oder der Fahrer manuell einen entsprechenden Modus aktiviert, wird der vordere E-Motor in Sekundenbruchteilen hinzugeschaltet. Der Tiguan GTE Active Concept ist dann ein Zero-Emission-Allradler, dessen E-Maschinen von der Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt werden. Im Elektro Modus kann der Tiguan 120 km/h schnell fahren. Der Dreh- und Drückschalter das variablen Allradantriebs 4 Motion Active Control befindet sich in der Mittelkonsole. Über ihn steuert der Fahrer die sechs Fahrprogramme "Onroad" ("Komfort" und "Eco"), "Offroad" ("Rocks", "Sludge & Sand" und "Gravel"), "Sport", "Snow", "Charge" (Batterieladen während der Fahrt) und "Batterie Hold" (Batterieladung konstant halten).

Wie schon der auf der CES in Las Vegas gezeigte E-Golf ist der VW Tiguan GTE Active Concept mit einem neuen Anzeige- und Bedienkonzept ausgestattet, das mit der Modellpflege des VW Golf Ende des Jahres seine Serieneinführung feiern wird. Neben den digitalen Instrumenten gibt es in der Mittelkonsole einen 9,2 Zoll großen Multifunktionsbildschirm, der über Touch, Sprache oder Geste zu bedienen ist.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.