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Renault Fluence: French Kisses

Das Röhren des Renault Alpine ist längst verklungen, doch in Zukunft wird die Fluence ihre Fahrer zu selbstmörderischen Geschwindigkeitsübertretungen unter dem Eifelturm verführen.

Zurück zur klassischen Eleganz: Renaults Beitrag zum Wettbewerb "Louis Vuitton Classic" markiert einen Meilenstein für den Créateur d’automobiles und den Freunden der Tradition französischen Karosseriebaukunst darf ein Stein vom Herzen fallen. Die Zeit der eigenwilligen und verstörenden Renault-Entwürfe der letzten Jahre scheint vorbei, das luxuriöse viersitzige Sport-Coupé ist einfach sinnlich-schön.

Das Auspuffröhren des Renault Alpine ist lange verklungen, doch in Zukunft könnte die Fluence ihre Fahrer zu selbstmörderischen Geschwindigkeitsübertretungen unter dem Eifelturm verführen. Die flache Studie besitzt dazu die nötigen Reize: Eine langgestreckte flache Linie, muskulöse Partien an den richtigen Stellen über den Achsen und die gefährliche Schönheit eines echten Vamps.

Betört Sie die Fluence von Renault?

Haute-Couture

Die Variation einer klassischen Form ist keineswegs langweilig ausgefallen: Eine weit herunterfallende Frontpartie, dahinter ein markant abfallendes Heck, das mit Schwung in einem kleinen Bürzel endet. Von vorne wölbt sich die Haube ohne Grill bis auf den Lufteinlass herab, in der Mitte prangt das überdimensionale Logo, flankiert von scharf geschnittenen Scheinwerfern. Unter ihnen öffnen sich die brutalen Öffnungen der Lufteinlässe. Damit zeigt die Dame Biss. Auch ihr Rücken kann entzücken: Unter dem Fluchtpunkt der V-förmigen Heckscheibe befinden sich zentral platziert die Endrohre der Auspuffanlage.

Mehr als nur sitzen

Die in Rot und Beige gehaltene Armaturentafel wurde in Form eines zusammengerollten Blattes gestaltet. Ausstieg mit Eleganz: Die mit bedrucktem Leder bezogenen Sitze sind auf einer Schiene montiert. Beim Öffnen der Türen fahren die Seitenpartien von Sitzfläche und Rückenlehne aus, was ein besonders bequemes Einsteigen gestattet.

Die Technik der Sinnlichkeit

Die Fashion-Karosse misst 4,60 Meter Länge, 1,89 Meter Breite und 1,39 Meter Höhe. Angetrieben wird die Flunder für den gehobenen Prestige Bedarf von einem 3,5 Liter großer Sechszylinder. Seine Leistung: 280 PS. Klassengerecht bringt eine Sechsgang-Automatik das maximales Drehmoment von 365 Nm auf die Vorderräder. Das Coupé soll in 6,5 Sekunden auf die Tempo 100 beschleunigen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.