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Seat Toledo Prototipo: Der große Aufmacher

Die Neuauflage des Toledos zeigt die Sterne durch ein großes Glasdach, öffnet das Heck für viel Stauraum und spielt mit aufwändigen Lackierungen.

Seat räumt auf. Schon auf den ersten Blick zeigt der Toledo Prototipo seine Verwandtschaft mit dem 20 Zentimeter kürzeren Altea. Motto des auf dem Madrider Autosalons vorgestellten Refreshs: Die klassische Stufenheck-Limousine ist tot, es lebe die neue Stufenheck-Limousine. Zwei Dinge fallen sofort ins Auge: Zunächst Heckklappe statt Kofferraumdeckel. Dann: Panoramadach.

Durch die große am Dach befestigte Heckklappe ergibt sich ein Kofferraum mit maximal 500 Litern Fassungsvermögen. Für einen eigenständigen optischen Auftritt reicht die stufige Klappe nicht, das Heck ähnelt dafür zu sehr den Rückansichten einen Renaults. Im Innenraum des 4,49 Meter langen, 1,77 Meter breiten und 1,58 Meter hohen Fahrzeugs finden bis zu fünf Personen Platz. Der Innenraum wirkt aufgeräumt, aber frisch durch die Wahl der Farben. Für das besondere Raumgefühl und viel Licht sorgt ein Panorama-Glasdach. Ein Blickfang von außen und innen, allerdings ist die Idee auch nicht ganz neu. Das muss die Kundschaft natürlich nicht stören. Die zweifarbige Lackierung erlaubt kurvige Spielereien in der Seitenlinie. Insgesamt wirkt der Prototipo kraftvoll, aber nicht so bieder PS-protzig wie ältere Seat-Modelle. Als Antrieb dient ein Vierzylinder-FSI-Motor mit 2,0 Litern Hubraum und 110 kW/150 PS.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.