Seat Toledo Prototipo Der große Aufmacher


Die Neuauflage des Toledos zeigt die Sterne durch ein großes Glasdach, öffnet das Heck für viel Stauraum und spielt mit aufwändigen Lackierungen.

Seat räumt auf. Schon auf den ersten Blick zeigt der Toledo Prototipo seine Verwandtschaft mit dem 20 Zentimeter kürzeren Altea. Motto des auf dem Madrider Autosalons vorgestellten Refreshs: Die klassische Stufenheck-Limousine ist tot, es lebe die neue Stufenheck-Limousine. Zwei Dinge fallen sofort ins Auge: Zunächst Heckklappe statt Kofferraumdeckel. Dann: Panoramadach.

Durch die große am Dach befestigte Heckklappe ergibt sich ein Kofferraum mit maximal 500 Litern Fassungsvermögen. Für einen eigenständigen optischen Auftritt reicht die stufige Klappe nicht, das Heck ähnelt dafür zu sehr den Rückansichten einen Renaults. Im Innenraum des 4,49 Meter langen, 1,77 Meter breiten und 1,58 Meter hohen Fahrzeugs finden bis zu fünf Personen Platz. Der Innenraum wirkt aufgeräumt, aber frisch durch die Wahl der Farben. Für das besondere Raumgefühl und viel Licht sorgt ein Panorama-Glasdach. Ein Blickfang von außen und innen, allerdings ist die Idee auch nicht ganz neu. Das muss die Kundschaft natürlich nicht stören. Die zweifarbige Lackierung erlaubt kurvige Spielereien in der Seitenlinie. Insgesamt wirkt der Prototipo kraftvoll, aber nicht so bieder PS-protzig wie ältere Seat-Modelle. Als Antrieb dient ein Vierzylinder-FSI-Motor mit 2,0 Litern Hubraum und 110 kW/150 PS.


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