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Automarkt: Null Bock auf Ökomobile

Die Umweltprämie sollte eigentlich den Verkauf verbrauchsarmer Auto ankurbeln. Doch weit gefehlt: Das Interesse an speziellen Öko-Autos mit alternativen Antrieben ist drastisch gesunken.

Im Vergleich zum Juni 2008 sind die Suchanfragen nach Gasfahrzeugen (Auto- und Erdgas) um mehr als 46 Prozent und nach Hybridautos um rund 67 Prozent gesunken, das sagt eine Analyse des Internet-Fahrzeugmarktes mobile.de. Bei den rein elektrischen Antrieben ließ die Nachfrage sogar um mehr als 83 Prozent nach. Insgesamt gesehen handelt es sich um ein kleines Segment, der Rückgang ist aber trotz der vergleichsweise geringen Stückzahlen signifikant. Damit bietet sich für Interessenten von Öko-Autos gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für den Kauf eines günstigen Modells, denn auch die Preise bröckeln. Im größeren Zusammenhang gesehen ist das Abflauen der Nachfrage nach ökologischen Modellen natürlich bedenklich.

Die Berichterstattung über alternative Antriebe erreichte in den Jahren 2008 und 2009 Höchstwerte. Hier wurde auch in Massenmedien breit über Versuchsfahrzeuge, Visionen und Kleinserien berichtet. Bei konventionellen Antrieben geschieht das fast nie. Die Käufer zeigen sich von der breiten Berichterstattung jedoch unbeeindruckt. Die Antriebe Diesel und Benziner bleiben weiterhin Favoriten der Kaufinteressenten bei mobile.de. Diesen Trend bestätigen auch die registrierten Neuzulassungen des Kraftfahrtbundesamtes im Jahr 2008: Die Mehrheit der erstmalig angemeldeten Pkw verfügt über einen Benzin- und Dieselmotor, nur 1,1 Prozent besitzen einen alternativen Antrieb. Auto- und Erdgasfahrzeuge bilden mit 0,8 Prozent hierbei die größte Gruppe. Bei Dieselfahrzeugen und Benzinern gibt es ebenfalls Modelle, die wenig Kraftstoff verbrauchen und so einen geringen CO2-Ausstoß aufweisen. Der Smart Fortwo beispielsweise bietet keinen alternativen Antrieb, dennoch gehört er zur sparsamen Pkw-Kategorie. Die Anzahl der bei mobile.de angebotenen Zweisitzer als Dieselversion legte um knapp 57 Prozent zu. Im Bereich Benziner kann der Citroën C1 mit einem niedrigen CO2-Ausstoß punkten. Davon sind derzeit vier Mal so viele Modelle verfügbar wie noch vor einem Jahr. Beim Hybrid-Klassiker Toyota Prius stellt der Internet-Fahrzeugmarkt eine Steigerung des Angebotes um mehr als 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fest. "Selten zuvor hatten Kaufinteressenten eine so große Auswahl an sparsamen Pkw sowie an alternativen Antrieben", so Peter F. Schmid, Geschäftsführer von mobile.de.

Starker Preisdruck auf sparsame Autos

Die größere Auswahl an sparsamen Pkw drückt aber oftmals den Preis. Obwohl der Smart Fortwo derzeit mehr als dreimal so häufig gesucht wird als noch zu Beginn des Jahres, ist er jetzt günstiger zu haben. Ein gebrauchter Smart Fortwo, zwei Jahre gelaufen, wird aktuell für rund 7.500 Euro angeboten. Im letzten Jahr hätte der gleiche Smart 1.000 Euro mehr gekostet. Ein vier Jahre alter Toyota Prius ist ebenfalls erschwinglicher geworden: Der durchschnittliche Angebotspreis liegt gegenwärtig bei 14.500 Euro, 2008 kostete ein gleichaltes Modell noch 15.600 Euro.

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Auswirkungen der Abwrackprämie

Die Untersuchung umfasst nur die Daten von mobile.de, immerhin eines der meistbesuchten Internet-Fahrzeugmärkte in Deutschland. Die Daten sprechen aber eine eindeutige Sprache. Besonders sparsam ist offenbar kein Kaufargument auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Damit Sparmobile eine größere Bedeutung erlangen muss offenbar noch Überzeugungsarbeit geleistet werden. Sinkende Gebrauchtwagenpreise führen immer zu einem höheren Wertverlust der Erstkäufer. Die Annahme, Ökoautos seien besonders wertstabil hat sich bislang nicht bewahrheitet. Das werden viele Neuwagenkäufer jetzt und in den nächsten Jahren schmerzlich erfahren, wenn sie ihren Wagen wieder verkaufen wollen. Für eine abschließende Beurteilung der Marktentwicklung ist es allerdings noch zu früh. Durch die Abwrackprämie und die Rabattaktionen der Hersteller ist das gesamte Preisgefüge im Automarkt unter Druck geraten. Besonders sparsame Kleinwagen sind derzeit so günstig, dass junge Gebrauchte nur schwer einen Käufer finden

Kra mit Material von mobile.de

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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