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Autopflege: Lotus-Effekt für die maschinelle Autowäsche

Die Natur macht es vor: Diese Neuentwicklung basiert auf Nano-Technologie und bewirkt damit den so genannten Lotus-Effekt.

Von Mischa Berghoff

Das heißt: Nanopartikel, ähnlich feinster Härchen, werden mit diesem Spezialprodukt auf die Lackoberfläche aufgebracht. Dort bilden sie eine geschlossene Oberfläche, die dann der Abwehr von Verschmutzungen dient. Gereinigte Flächen erhalten einen hauchdünnen, wasserabweisenden Schutzfilm. Dieser Schutzfilm ist wasserdicht, oxidationsbeständig, aber vollständig atmungsaktiv. Die Wiederverschmutzung wird erheblich verzögert. Durch den Aufbau der Nano-Struktur (Lotus-Effekt) wird eine durchgreifende Schmutzanhaftung durch den Selbstreinigungseffekt verhindert. Insekten, Baumharz, Moos, Streusalz, Industriestaub, usw. haften nicht mehr so stark auf der Oberfläche. Kalkfleckenbildung und das Ausbleichen der Lackoberflächen durch UV-Strahlen werden erheblich minimiert. Die Fahrzeuglackierung erhält obendrein einen bemerkenswerten Tiefenglanz. Vorausgesetzt, das Fahrzeug wird regelmäßig mit diesen Produkten gewaschen.

Das Produkt enthält keine Silikone, keine Wachse oder Lösemittel. Im Gegensatz zu den üblich eingesetzten Wachsen bildet sich auch bei häufiger Anwendung kein Schmierfilm. Diese neue Entwicklung der Oberflächenbehandlung im Nano-Bereich ist nicht mit herkömmlichen Autowaschmitteln vergleichbar. Es ist damit auch für die maschinelle Fahrzeugwäsche von Cabriolets hervorragend geeignet. Die Fasern von Stoffverdecken verkleben nicht. Die Sperrschicht des Verdecks wird nicht angegriffen. Es besteht also keine Gefahr der Undichtigkeit durch lösemittelhaltige Wachse. Das Produkt verhindert außerdem eine Ergrauung von Kunststoffverdecken. Weichplastikscheiben (Plexiglas) werden nicht mehr matt und undurchsichtig. Das Produkt kann noch mehr - besonders wichtig für die Umwelt. Durch seine spezifische Zusammensetzung ist es bestens für Wasserrückgewinnungsanlagen geeignet. Das Produkt ist ph-neutral und biologisch abbaubar. Es schont damit unsere Gewässer!

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