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Girls & legendary US-Cars: Girls & legendary US-Cars – starke Frauen mit kultigen Autos

Aus der Szene ist der Kalender "Girls & legendary US-Cars" nicht wegzudenken. Fotograf Carlos Kella sprach mit uns über sein Projekt.

Carlos, seit wann machen Sie diesen Kalender?

Der erste Kalender Girls & legendary US-Cars erschien für das Kalenderjahr 2009. Wir sind also mit dem 2019er-Kalender bereits in der elften Ausgabe. Ich habe die Kalender von Anfang an selbst produziert und im Eigenverlag veröffentlicht. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, das war der "Girls & legendary US-Cars" 2018 Wochenkalender, haben wir zum Kalender noch ein 64-seitiges Begleitheft bei SWAY Books heraus gegeben. In dieser Jubiläumsbroschüre gibt es einen Überblick auf alle bisher erschienen Wochenkalender mit "Best of Shots" und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen am Set der Foto-Produktionen. Mit den Jahren kommt da doch einiges zusammen …

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Als ich im Jahr 2007 aus seiner Leidenschaft eine Berufung machte. Nachdem ich bereits meinen ersten Bildband mit Schwarz-Weiß-Fotografien zum Thema "Elegantes Schuhwerk und erotische Bein-Accessoires" im Eigenverlag publiziert hatte, ereigneten sich die Dinge eher zufällig: Mit meinem Freund Thomas entwickelte ich die Idee, einen Kalender mit in Restauration befindlichen Mustangs unter dem Titel "Save the Rustangs" herauszubringen. Die Pläne für das Projekt wurden durchkreuzt, als sich die Möglichkeit ergab, einen 68er Ford Mustang in vollem Glanz vor die Linse zu bekommen.

Zufällig hatte ich zu diesem Termin ohnehin ein Shooting mit vier Ladys geplant und disponierte kurzerhand um. Der Grundstein für das erste Cars & Girls-Fotoshooting war gelegt. Ich erkannte dass die Kombination von Frauen und coolen Karren mich als Kalender-Thema mehr reizt als rostige Restaurationsprojekte. Ein Shooting folgte dem nächsten, und daraus ergab sich dann die Qual der Wahl: Ich konnte mich aus der Fülle der Motive einfach nicht entscheiden. Aus der Erkenntnis, dass ein Monatskalender mit 12 Motiven nicht meinem Output entspricht, beschloss ich, das Projekt auf einen Wochenkalender mit 52 Motiven auszuweiten. Aus Budgetgründen packte ich damals bei der Weiterverarbeitung sogar noch selbst mit an.

Hätten Sie gedacht, dass es so ein lang anhaltender Erfolg wird?

Vor 11 Jahren habe ich da sicherlich nicht dran gedacht. Aber im Laufe der Jahre habe ich das Projekt professionalisiert, den Verlag zusammen mit meiner Lebensgefährtin Alexandra Steinert in SWAY Books umfirmiert und das Sortiment ausgeweitet. Heute kann man sagen, dass wir uns in der Szene etabliert haben. Die Fahrzeugbesitzer bewerben sich aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, damit ihr Auto in den Kalender kommt, und wir arbeiten mit Models aus der nationalen und internationalen Pin-up-Modelszene zusammen. Somit ist ein Ende erst mal nicht in Sicht. Zumindest mangelt es nicht an Motiv-Nachschub.

Die Model und die Autos kommen aus einer bestimmten Epoche. Sie selbst tragen aber nicht den Rockabilly-Look. Woher kommt die Faszination?

Die Autos stammen ja aus den 20er bis 70er Jahren, sind somit auch nicht einer einzigen Epoche direkt zuzuordnen. Einen Hot Rod setzen wir anders in Szene als ein biestiges Muscle Car. Wir kombinieren aber gerne auch mal die Autos aus den vergangenen Jahrzehnten mit moderner Kleidung. Diese künstlerische Freiheit, diesen bewussten Stilbruch gönnen wir uns. Wir lieben generell den weiblichen Look an starken und selbstbewussten Frauen, der natürlich auch mal sexy sein darf. Und selbstverständlich lieben wir das Design der Fahrzeuge, die uns auch nach elf Jahren immer wieder aufs Neue faszinieren.

Auf den Bildern sind tolle Autos und noch tollere Frauen zu sehen. Als Laie denkt man, da knistert es am Set. Wie erotisch ist es wirklich?

Da muss ich euch leider enttäuschen. Am Set wird schlichtweg gearbeitet und die Augen sind auf das Gesamtmotiv und nicht auf das Model alleine gerichtet. Wir sind ein Kern-Team bestehend aus Hair & Make-up-Artist, meiner Lebensgefährtin Alexandra, die für das Styling der Models verantwortlich und zugleich meine rechte Hand am Set ist. Dazu dann meistens noch Fahrzeugbesitzer, Location-Besitzer und diverse andere. Schon an der Zahl der Personen merkt man, dass das eher nach Arbeit riecht und nicht nach einem tête-à-tête.

Wir legen jedoch allergrößten Wert darauf, dass die Chemie zwischen den Models und unserem Team stimmt. Ist das nicht der Fall, kommt es auch zu keiner Zusammenarbeit. Wer es wiederum in unseren Kalender geschafft hat, gehört dafür auch "zur Familie". Mit den meisten Models, die wir abgelichtet haben, halten wir auch im Nachhinein Kontakt und oft entwickeln sich sogar Freundschaften.

GIRLS & LEGENDARY US-CARS

Hersteller

Wochenkalender 2019

Limitierte Auflage: 2019 Stück

Format: 42 x 30,7 cm

Preis: EUR 39,90

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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