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Sündige Autostadt Las Vegas: Posen auf dem Strip

In Las Vegas dreht sich fast alles um Glücksspiel, Megahotels und Entertainment - doch der Sündenpfuhl hat auch seine Liebe zum Auto entdeckt. Besonders rund um den gleißenden Las Vegas Boulevard posen die Luxuskarossen.

Wolfsburg sieht sich stolz als Autostadt und auch Rüsselsheim und Saarbrücken machen durch kaum mehr als ihre Autoproduktionsstätten von sich reden. In kaum einer Stadt der Welt gibt es mehr Attraktionen als in Las Vegas. Doch das Auto spielt dabei längst nicht nur als Fortbewegungsmittel eine Hauptrolle. Die großen Autohändler befinden sich an den Ausfallstraßen. Megahändler wie Toyota Centennial oder Dodge Towbin liegen rund eine halbe Stunde von der sündigen Meile des Las Vegas Strip entfernt und haben hunderte von Fahrzeugen auf dem Hof stehen. Der Las Vegas Boulevard ist dabei eine der meist befahrenen Powermeilen der Welt. Tagsüber pressen sich zehntausende von Taxis, Stretchlimousinen und Mietcabriolets über die heiße Meile zwischen den Mega-Hotels Mandalay Bay und dem Komplex mit dem glänzenden Hotel-Doppel Wynn und Encore.

Die Autos fahren im Schritttempo, denn gerade Erstbesucher bekommen die Fotokameras im laufenden Verkehr gar nicht mehr aus der Hand. Noch schlimmer wird es nach Sonnenuntergang. Wenn die Millionenstadt in der Wüste Nevadas in den siebten Himmel des Entertainments abhebt, dann geht auf dem Schritt gar nichts mehr. Doch auch abseits des sechs- bis achtspurigen Boulevards der Eitelkeiten haben die Autos einen festen Platz im Unterhaltungsprogramm der Besucher. Kaum ein Casino, das nicht den ein oder anderen Luxuswagen an seinen Slotmachines als nahezu unerreichbaren Hauptpreis bereit hält. Zunehmend machen sich am Strip auch Luxusautomarken mit Verkaufsräumen in den Hotels breit. Das wie ein Sonnensegel geformte Wynn-Hotel machte mit dem italienischen Nobel-Duett aus Maserati und Ferrari den Anfang. Jetzt eröffnet im noch jungen Hotel Palazzo ein Lamborghini-Händler, der mit Gallardo und Murcielago auf Kundenfang gehen möchte.

Täglich zwischen 2.000 und 3.000 Touristen

Die Gründe liegen für alle Marken auf der Hand. Zum einen sorgt ein Verkaufsraum an prestigeträchtiger Stelle für jede Menge Image. Zum anderen hofft man Gewinner von hohen Geldsummen mit einem Spontankauf abgreifen zu können. Das muss noch nicht einmal ein Neuwagen sein. Denn in der fünften Etage des Hotel Imperial Palace befindet sich seit Jahren eine der exklusivsten Autoausstellungen der USA. Das besondere: jedes Auto in der Auto Collection ist auch käuflich zu erwerben. "Einmal hatten wir einen, der hatte nachts 150.000 Dollar gewonnen. Am nächsten Morgen besuchte er unsere Ausstellung und hat sich in ein Coupé verguckt und es direkt mitgenommen", erzählt Rob Williams. Pro Tag besuchen die Imperial-Ausstellung zwischen 2.000 und 3.000 Touristen. Schließlich wollen viele abseits von Spieltischen und einarmigen Banditen auch einmal etwas anderes sehen.

Da kommen Oldtimer wie ein 1938er Packard 1608 Brunn für 250.000 Dollar, ein 34er Pierce Arrow für 185.000 Dollar oder ein 53er Cadillac Ghia gerade recht. Den hatte seinerzeit Filmsternchen Rita Hayworth gefahren. Die rare Schönheit mit goldenen Felgen und beigem Lederinterieur ist einer von ehemals nur zwei gebauten Coupés dieser Art. "Derzeit leider nicht zu verkaufen", schränkt Museumsleiter und Autoverkäufer Rob Williams ein, "der Wert liegt bei vier Millionen Dollar." Es geht ganz nebenbei auch günstiger. Das preiswerteste Modell ist ein schwarzer VW Käfer von 1960 - für 16.500 Dollar. "99 Prozent der Autos in den letzten Monaten gingen nach Übersee", erzählt Willams, "insbesondere Europa. Wir verkaufen einen Oldtimer pro Tag."

Posen auf dem Las Vegas Boulevard

Aufgebaut hatte die Autokollektion seinerzeit Ralph Engelstrad. Der Multimillionär war auch Eigentümer des Imperial Palace und Autonarr. Er besaß selbst mehr als 1.000 Fahrzeuge. Als er vor seinem Tod im Jahre 2002 aus Las Vegas wegzog, nahmen sich Rob Williams und seine Familie der Ausstellung an. Das ist neun Jahre her. Eine ähnlich kleine, aber kaum weniger exklusive Ausstellung befindet sich im Hotel Caesars Palace. Ebenfalls von morgens bis abends geöffnet und mehr als sehenswert. Zu kaufen sind die Autos jedoch nur auf besonderen Wunsch. Für viele genau die richtige Abwechslung im harten Alltag aus Glücksspiel und Showprogramm.

Wer sich keines der exklusiven Nobelmodelle leisten möchte, kann sich am Strip immer noch eine Luxuskarosse mieten. Bei Junggesellenabschieden oder Partys gleichermaßen beliebt sind die überlangen Strech-Limousinen meist auf Basis von Hummer oder Lincoln Town Car. Wer statt einer mobilen Party lieber selbst ins Steuer greifen möchte, mietet sich am Strip ein BMW M6 Cabriolet, einen Mercedes SL oder eine aufdringlich rote Dodge Viper. Entweder nur für eine Stunde oder ein paar Tage. Wo kann man schöner posen, als im Stau auf den Las Vegas Boulevard?

Stefan Grundhoff

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(