In Mandalay (Myanmar) sitzt in der Nähe der U-Bein-Fußgängerbrücke, der ältesten und längsten Teakholzbrücke der Welt, ein Vogel im Sonnenaufgang auf einer Stange.
Als Folge des verheerenden Erdbebens in Myanmar müssen mehr als 60.000 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen zur Aufnahme an den Universitäten des südostasiatischen Landes erneut ablegen. Wie Staatsmedien am Dienstag berichteten, hatte das Beben der Stärke 7,7 von Ende März in der Universität der Großstadt Mandalay ein Feuer ausgelöst, durch das die Unterlagen von 62.954 Bewerbern aus den Regionen Mandalay, Sagaing und Kachin zerstört wurden.
Mit allen Mitteln kämpften Rettungskräfte um das Leben einer schwangeren Frau nach dem Erdbeben in Myanmar. Sogar ein Bein wurde der 35-Jährigen amputiert – vergeblich.
Bei den Unruhen in Myanmar ist ein kleines Kind zu Tode gekommen, die Siebenjährige soll das jüngste Todesopfer der Unruhen sein. Die Berichte über die Umstände schockieren die Bevölkerung.
Die Eskalationsspirale in Myanmar dreht sich weiter. Trotz einer Warnung, dass Demonstranten "ums Leben kommen" könnten, begehrten erneut Zehntausende gegen die Militärjunta in dem asiatischen Land auf.