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Wettbewerb: Vorbild sein und gewinnen

Die Aktion Safety Stars sucht junge Fahrer, die am Steuer Klasse beweisen. Machen Sie mit, es gibt tolle Preise.

Die Zahlen zeigen die Dramatik. 2004 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fast ein Viertel aller Verkehrsunfälle mit Personenschäden (23 Prozent) von 18- bis 25-jährigen Fahranfängern verursacht. In dem Jahr gab es insgesamt 5842 Verkehrstote auf Deutschlands Straßen, 1269 von ihnen aus dieser Altersgruppe. Das ist trotz rückläufiger Tendenz (minus 8,8 Prozent) immer noch mehr als ein Fünftel aller im Verkehr ums Leben gekommenen Menschen. Häufigste Unfallursachen der Fahranfänger: zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Sicherheitsabstand, Alkoholeinfluss und Fehler beim Überholen.

Oft wird das Auto als Rüstung, als rollendes Zuhause oder als emotionaler Fetisch empfunden, mit dem vor allem Freiheit verbunden wird. Diese Einstellung führt nach einer Mobilitätsstudie von Aral gerade bei jungen Führerscheinbesitzern zu riskantem Fahren. Dazu kommt, dass diese Altersgruppe häufig alte Autos fährt, weil ihnen für moderne Fahrzeuge mit neuester Sicherheitstechnik das nötige Geld fehlt. So fuhren 2004 laut Statistischem Bundesamt 43 Prozent aller unfallbeteiligten Junglenker Automobile, die älter als zehn Jahre waren.

Um das Verhalten am Steuer zu verbessern und die Unfallzahlen weiter zu reduzieren, startet jetzt erneut der bundesweite Wettbewerb "Deutschlands beste Fahranfänger", der 2006 ins vierte Jahr geht. In den drei Jahren zuvor nahmen mehr als 15000 junge Leute daran teil. Die Aktion, Bestandteil der Initiative "Safety Stars", sucht Fahranfänger, die sich durch verkehrstheoretisches Wissen und Können am Steuer auszeichnen.

Für die drei Sieger stiftet Renault drei attraktive Autos als Preise: einen Mégane, einen Clio und einen Modus. Veranstalter sind Renault Deutschland, die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der stern. "Wir wollen mit der Aktion bei jungen Menschen das Leitbild der souverän-gelassenen Fahrerpersönlichkeit stärken. Denn vorausschauendes und verantwortungsvolles Fahren ist viel cooler als Leichtsinn und Geschwindigkeitsrausch", sagt Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender von Renault Deutschland.

Worauf es ankommt

Teilnahmebedingungen


Teilnehmen können Autofahrer, die am Stichtag 18. Juni 2006 nicht älter als 25 Jahre und maximal zwei Jahre im Besitz des Führerscheins Klasse B sind. Außerdem dürfen die Kandidaten keinen Punkte-Eintrag im Verkehrszentralregister des Kraftfahrtbundesamtes haben. Wer während des laufenden Wettbewerbs Punkte bekommt, wird von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Der Ablauf


Die Aktion ist in drei Stufen eingeteilt: Bis zum 18. Juni 2006 können sich junge Fahrer im Internet unter www.safetystars.de oder per Postkarte, die bundesweit in 15 000 Fahrschulen ausliegt, bewerben. Dabei müssen sie vier Fahrschulfragen beantworten. Im Juli und August 2006 finden vier Vorausscheidungen in den Regionen Nord, Süd, West und Ost der Bundesrepublik mit insgesamt 200 Fahranfängern statt. Die 16 Besten kommen ins Finale am 4. und 5. September in Berlin.

Kontakt
Aktionsbüro "Safety Stars"
Postfach 2813, 53018 Bonn
Telefon: 0228/91514-311,
Fax: 0228/91514-177,
E-Mail: aktion@safetystars.de,
Internet: www.safetystars.de

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.