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"Der weiße Hai": Hai-le Welt

Unterwasser-Horror mal anders: Man kämpft nicht gegen Haie, sondern ist einer - ein weißer noch dazu!

Angesichts der Flut an Spiel-Adaptionen von Hollywoodfilmen ist es erstaunlich, wie lange es dauerte, bis sich eine Software-Schmiede dem "Weißen Hai" annahm. Im gleichnamigen Titel von THQ muss man im Gegensatz zum Kino-Besucher keine Angst vor dem archaischen Raubfisch haben - man schlüpft nämlich selbst in die schuppige Haut des Schwimmerschrecks. Trotzdem ist das Game nichts für schwache Nerven: Wenn der Hai sich einen Menschen schnappt, fließt mehr Blut als in einem Splatter-Horrorfilm.

Dazu kommt, dass auf der Jagd nicht nur Objekte wie Schiffe Stück für Stück in ihre Einzelteile zerlegt werden, sondern auch die menschlichen Opfer. Kleine Fische müssen deshalb leider draußen bleiben: Das Spiel erhielt aufgrund seiner Brutalität keine Jugendfreigabe. Wenn man so will, ist "Der weiße Hai" also in Sachen Spielprinzip der böse Bruder des Konsolen-Klassikers "Ecco the Dolphin". Kein Zufall übrigens: Die Hai-Programmierer Appaloosa Interactive zeichnen auch verantwortlich für die Dreamcast- und PS2-Version der Story um den süßen Delfin.

Die Handlung spielt 30 Jahre nach Spielbergs Salzwasser-Drama. Als Meereskiller gilt es, die malerische Insel Amity Islands in Schrecken zu versetzen. Der Hai führt anfangs die Unterwasser-Nahrungskette an, doch bald wird er vom Jäger zum Gejagten: Der Chef der Tourismusbranche vor Ort heuert einen erfahrenen Hai-Jäger an. Außerdem sind ein Meeresbiologe und die eigenen Artgenossen hinter dem Spieler her. Für den ehemaligen Schrecken der Meere gilt also: Flossen hoch und abtauchen!

Originell ist nicht nur die Perspektive, sondern auch die "Waffenauswahl". Statt den Actionspiel-typischen Ballereien attackiert der Hai wahlweise mit Kiefer und Schwanzflosse. Per "Shark Vision" kann er unentdeckt an seine Opfer herantauchen.

Der weiße Hai

Hersteller/Vertrieb

Majesco Sales/THQ

Genre

Action

Plattform

PS2, PC, XBox

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 18 Jahren

Apropos Tauchen: Die Frage "Taucht das Game was?" lässt sich mit nur mit einem trüben "bedingt" beantworten. Der filmartige Soundtrack unterstützt die Dramatik, die Grafik geht in Ordnung, und die Perspektive ist originell. Abzüge in der B-Note gibt es für die teils unpräzise Steuerung und die in Kämpfen teilweise kontraproduktive Kameraführung. Auch die Fähigkeit des Hais, Taucherausweise zum Öffnen von Türen zu nutzen, strapaziert die Glaubwürdigkeit mehr als jeder Steven-Spielberg-Film. Davon kann man sich am 2. Dezember ein Bild machen, wenn das Original im Ersten ausgestrahlt wird. Am 8. Dezember folgen Teil 2 und 3 bei vox.

Michael Eichhammer/Teleschau / TELESCHAU
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