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"Forza Motorsport 2": Unter der Haube

Mit "Forza Motorsport 2" veröffentlicht Microsoft ein Monstrum von Rennspiel. Der Umfang: gewaltig. Die Möglichkeiten: enorm.

Was für ein Start: Die Intro-Sequenz zeigt Traumautos in fotorealistischer Action, fast schöner noch als die Wirklichkeit. Dann das Aufatmen im Cockpit: Auch die Ingame-Grafik überzeugt. Schon nach der ersten Runde ist klar, dass sich die Terminverzögerungen vor dem Release gelohnt haben: Wie ein passionierter Tuner feilte das Software-Team an den Details, um "Forza Motorsport 2" mit einer stabilen Bildwiederholungsrate von 60 Frames ins erbitterte Rennen um die Pole Position im Racing-Genre zu schicken. Wer bei Höchstgeschwindigkeiten Seitenblicke riskiert, erkennt die Tiefenschärfe und die Liebe zum Detail, mit der die Autos, Landschaften und Zuschauer gestaltet wurden. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen: Hipper Electroclash von Crystal Method, Chemical Brothers und Co. Übertönt werden die satten Beats nur noch von den giftigen Motorengeräuschen und dem Jubel der Zuschauer, die bei einer Surround-Anlage besonders gut zur Geltung kommen.

Ziemlich straight: das Hauptmenü. Zur Wahl stehen Arcade, Karriere und Mehrspielermodus. Gegen andere Rennfahrer antreten können Motorsportler sowohl per Split-Screen als auch über System Link und den Online-Dienst "Xbox Live". Im Internet lassen sich nicht nur Rennen und Turniere fahren, sondern auch individuell gestaltete Autos in Auktionen er- oder versteigern, die Bestenliste einsehen und auf "Forza Motorsport"-TV live Rennen betrachten.

Kleine Renner zum Start

Im Karriere-Modus fahren, sammeln und pimpen Xbox-360-Zocker Rennsemmeln aus aller Welt. Zuvor muss allerdings eine Heimatregion gewählt werden. Ob man sich für Europa, Nordamerika oder Asien entscheidet, hat zwar keinen Einfluss auf die Anzahl der Strecken, wohl aber auf die Verfügbarkeit und die Preise von Fahrzeugen: Ein Porsche 911 beispielsweise ist in Europa leichter zu kriegen als in Amerika oder Asien.

"Forza 2"

Hersteller

Microsoft

System

Xbox 360

Genre

Rennspiel

Preis

zirka 60 Euro

Zu Beginn stehen allerdings nur wenig spektakuläre Kleinwagen zur Wahl: Mit Golf GTI, Peugeot 207 RC, Mini Cooper S und Audi TT Quattro beeindruckt man höchstens vor der Eisdiele, sicher aber nicht auf dem Rundkurs. Doch mit jedem Sieg lassen sich die Flitzer mit Original-Zubehörteilen von Eilbach, BBS und Co. gehörig aufmotzen - oder gleich neue Autos kaufen. Und weil die Wahl des Traumwagens wohl überlegt sein will, werden diverse Fahrzeugdetails eingeblendet. Zum einen technische Daten wie Leistung, Gewicht, Drehmoment und Herkunftsland, zum anderen Werte wie Beschleunigung, Bremsen, Handling, Seltenheit und last not least der Preis.

Freude für Simulationsfreaks

Nach der Wahl des Fahrzeugs und der Lackierung (im Editor lassen sich bis zu 4.000 Schichten und Muster übereinanderlegen) geht es an die Tuning-Einstellungen. Hier haben Simulationsfreaks ihre helle Freude: Bis ins letzte Detail lässt sich der Wagen den eigenen Vorlieben anpassen und für die jeweilige Strecke optimieren. Die Aspekte Reifendruck, Stabilisatoren, Federn, Dämpfung, Ausrichtung und Übersetzung bieten diverse stufenlose Regulierungsmöglichkeiten. Alle Optionen und ihre Auswirkungen auf das Fahrverhalten werden detailliert erläutert, damit nicht nur KFZ-Mechaniker eine Chance haben.

Wer allerdings Benzin im Blut hat und sofort den Geruch verbrannten Gummis riechen will, kann auch einfach auf die Werkseinstellungen vertrauen und sich in den Fahrersitz schwingen. Die Ladezeiten werden verkürzt durch technisches Inisderwissen (etwa über die Funktionsweise von ABS oder Tipps für das perfekte Kurvenfahren).

Beziehungskisten

Dem Gewinner winkt nicht nur Geld: Mit jedem Sieg werden die Beziehungen zu den Herstellern besser. Beispielsweise gewähren Händler dann einen Preisnachlass auf Serienfahrzeuge aus der eigenen Region. Außerdem wandern ab und an Kultmodelle eines Herstellers in den Fuhrpark. Insgesamt stehen 300 verschiedene Boliden aus USA, Japan und Europa sowie über 300 Rennveranstaltungen auf 60 Kursen zur Wahl - darunter auch die Nordschleife am Nürburgring.

In der grünen Hölle kommen die ausgefeilte Fahrphysik und das detaillierte Schadensmodell besonders zum Tragen. Jede Unebenheit wird simuliert, was bei Tempo 300 besonders unschön ist. Die Folgen sind jedenfalls meist fatal. Einsteiger können sich dankenswerterweise die Ideallinie auf dem Asphalt anzeigen lassen. Genial: Der Streifen passt sich der eigenen Geschwindigkeit an, leuchtet hellrot, wenn der Bremspunkt verpasst wurde, und grün, wenn man ruhig Vollgas geben darf. Ein überaus sinnvolles Feature für Einsteiger, da "Forza Motorsport 2" eher Simulation als Arcade-Game ist. Trotzdem ist das Game für Anfänger genauso geeignet wie für Rennspiel-Fans. Wer im Anfängermodus und mit Ideallinie seine Runden dreht, wird schon nach kurzer Zeit als Erster die Ziellinie überfahren. Profis dagegen freuen sich über eine Vielzahl von Feintuning-Optionen. So können Hobby-Piloten beispielsweise nach dem Rennen nicht nur eine Aufzeichnung aus diversen Blickwinkeln sehen, sondern gleichzeitig unzählige Telemetrie-Daten analysieren.

Michael Eichhammer/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.