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Mittelklasse: Opel Insignia – dank Turbo mehr Druck unter der Haube

Diesel ade – Opel hat einen neuen Benziner entwickelt, mit dem das Umsteigen Spaß macht. Der Turbo bietet vom Start weg einen überzeugenden Durchzug.

Das maximale Drehmoment beträgt 280 Newtonmeter, per Overboost sind es 300 Nm

Das maximale Drehmoment beträgt 280 Newtonmeter, per Overboost sind es 300 Nm

In der Mittelklasse punktet der Opel Insignia mit seinem Design und den guten Platzverhältnissen. Doch bei den Themen Infotainment und Motoren konnte der Opel mit der Konkurrenz nicht mithalten. Das ist jetzt anders.


Diese beiden Schwachstellen haben die jetzt Rüsselsheimer ausgemerzt. Jetzt gibt es für den Mittelklasse-Modell einen 1.6 Liter Benziner mit Turboaufladung. Der Insignia tritt energisch an und schon bei 1.650 Umdrehungen pro Minute steht das maximale Drehmoment von 280 Newtonmetern zu Verfügung. Per Overboost sind es kurzeitig sogar 300 Nm.

Starke Leistung

Das Plateau des maximalen Drehmoments fällt bei dem 200-PS-Motor erst bei 4500 U/min wieder ab. Mit der manuellen Sechsgangschaltung lässt sich der Opel so ganz entspannt bewegen. Zugleich überzeugt der neue Biturbo mit seiner Laufruhe. Nur im sechsten Gang geht dem Triebwerk dann doch etwas die Luft aus. Nach 7,9 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, der Durchschnittsverbrauch beträgt 6,6 l/100 km – im WLTP-Zyklus sind es 7,1 Liter. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 232 km/h. Das Fahrwerk bleibt unverändert. Ohne das adaptiven Flexride-Fahrwerk ist der Insignia eher komfortabel abgestimmt und kommt auch einigermaßen flott um die Ecken, wobei lang gezogene Kurven eindeutig die Stärke des 4,99 Meter langen Kombis sind.

Design frisst Platz

Die Raumverhältnisse sind nach wie vor gut - im Fond finden auch großgewachsene Passagiere gut Platz. Mit einem Volumen von 560 bis 1.665 Liter steht der Insignia gut da. Muss sich aber dem Passat Variant deutlich geschlagen geben. Der ist 22 Zentimeter kürzer als der Insignia Sports Tourer und bietet bis zu 1.780 Liter.

Die Grafik des Infotainments wurde merklich aufgehübscht. Vorher sah das System schon reichlich angestaubt aus. Hilfreich ist die neue Statusleiste mit festen "Apps" die einen Schnellzugriff auf einzelne wichtige Programme bietet. Mit einer Größe von acht Zoll ist der Touchscreen in Ordnung. Das Top-Infotainmentsystem kostet nur bei der Einstiegsversion 1485 Euro Aufpreis - sonst ist es ab Werk verbaut. Der Opel Insignia Sports Tourer mit dem neuen 1.6 DIT Motor kostet mindestens 36.195 Euro. Das sind nur 275 Euro mehr, als der 1.5 DIT Benziner mit 165 PS. Das Geld ist gut angelegt.

Kra mit Pressinform und MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.