"Monster Hunter: Freedom" Ungeheurlich schick


Die starke Umsetzung des PS2-Spiels glänzt besonders mit ihrer beeindruckenden Grafik und dem unkomplizierten Multiplayer-Modus.

Schon die Charakterwahl bei "Monster Hunter: Freedom" zu Anfang macht Spaß - dank einer großen Auswahl an Möglichkeiten, das äußere Erscheinungsbild der Spielfigur zu bestimmen: Vom Geschlecht über das Gesicht, die Frisur und der Haarfarbe bis hin zur Stimme kann je nach Vorliebe der eigene Protagonist gestaltet werden.

Die Story beginnt behaglich in der eigenen Hütte im pittoresken Dorf. Nach der Lektüre einiger Aufzeichnungen und RPG-artigem Smalltalk mit Dorfbewohnern hat man die Basics der Monsterjagd intus und die ersten Aufträge ergattert.

Auch wenn "Monster Hunter Freedom" einen Mix aus Action und Rollenspiel darstellt, bekommt der Handheld-Monsterjäger schon bald Gelegenheit, dass erlernte Wissen durch Fingerfertigkeit in die Tat umzusetzen. Mit mehr oder minder kontrollierter Handakrobatik und Tastenstakkato gilt es, die ersten Ungeheuer niederzustrecken. Im Gegensatz zu altbackenen, reinen Action-Games kommen nicht nur unterschiedliche Waffen zum Einsatz. Neben Jagdwerkzeugen und Munition haben im Inventar auch Kochzubehör sowie Nahrung Platz.

Monster Hunter: Freedom

Hersteller/Vertrieb

Capcom Europe/Capcom Europe

Genre

Rollenspiel

Plattform

PSP

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Ungeheuerlich ist im Spiel nicht nur das Monster, sondern auch die Grafik - jedoch im positiven Sinn: Die herausragende Optik zählt zum Besten, was es bisher auf der kleinen Schwester der PS2 zu sehen gab. In seinem Heimatland ist "Monster Hunter Freedom" nicht zuletzt deshalb derart populär. Plastisch wirkende Figuren und die detaillierte Umgebung aus Feldern, Wäldern und Höhlen machen die Monsterhatz zum Augenschmaus. Die Film-Sequenzen, die das Spiel gelegentlich unterbrechen, kommen auf dem HD-Display der PSP beeindruckend zur Geltung und beweisen: Es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Technik. Für ordentlichen Sound sind Kopfhörer unerlässlich. Allerdings können Klangfetischisten sogar über den Anschluss an die Surround-Anlage nachdenken, denn das Spiel bietet Dolby-Pro-Logic-II-Technik.

Michael Eichhammer/Teleschau TELESCHAU

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