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"Rail Simulator": Bahnfahrt 2. Klasse

Der Lokführer-Streik hat ein Ende - zumindest auf dem PC. Einfach einsteigen, Maschine anwerfen und losfahren. Na, ganz so simpel ist es dann doch nicht, wie EAs neuer "Rail Simulator" zeigt.

Electronic Arts´ "Rail Simulator" knüpft direkt an Microsofts Klassiker "MS Train Simulator" aus dem Jahr 2001 an - und das verwundert nicht, denn Entwickler Kuju zeichnet für beide Programme verantwortlich. Gegenüber dem Hauptkonkurrenten "Pro Train Perfect" erweist sich der "Rail Simulator" als grafisch ansprechender, komfortabler zu bedienen, aber auch weitaus weniger umfangreich.

Gerade mal vier Strecken bringt der "Rail Simulator" mit, drei davon in Großbritannien und eine in Deutschland gelegen (Hagen - Siegen). Zu jeder Route gibt es drei bis vier Szenarien, in denen das Geschick des Lokführers in unterschiedlichsten Alltagssituationen auf die Probe gestellt wird. Mal gilt es, in der Rush-Hour entnervte Pendler zwischen Londons Bahnhof Paddington und Oxford zu transportieren, dann müssen nordenglische Fußball-Fans rechtzeitig zum Pokalspiel gebracht werden. Anspruchsvolle Gütertransport-Aufgaben stehen ebenso auf dem Programm wie das geschickte Rangieren auf dem Bahnhofsgelände.

Die acht verfügbaren Dampf-, Diesel- und E-Lokomotiven stellen dabei an den Spieler ganz eigene Ansprüche in Bezug auf Steuerung und Fahrverhalten. Wer Strecken und Lokomotiven in aller Ruhe und ohne Zeitdruck kennen lernen will, darf im Freien Spiel auf die Reise gehen. Dabei stellt man dann fest, dass Kuju es in der Simulation mit der Realitätsnähe doch nicht immer ganz genau genommen hat. Man betrachte sich nur die deutschen Loks und Wagons ...

Dass das Leben des Lokführers kein Zuckerschlecken ist, erfährt der Spieler schon beim Einstieg in den "Rail Simulator": Kein noch so bescheidenes Tutorial weist ihn in die ersten Schritte mit den Stahlkolossen ein. Für diejenigen, die keine einschlägige Erfahrung mitbringen, werden die Karten mit den Gleisplänen, Signale und Schilder am Rand der Trasse zunächst ein Buch mit sieben Siegeln sein. Auch die freien Konfigurationsmöglichkeiten sind sehr mager ausgefallen - schmerzlich vermisst man ein Menü, in dem man seine Lieblingslokomotive für eine Spritztour durch die bildhübsche digitale 3-D-Landschaft auswählen kann. Ein Glossar oder Eisenbahnlexikon? Fehlanzeige.

Rail Simulator

Hersteller/Vertrieb

Kuju/Electronic Arts

Genre

Simulation

Plattform

PC

Preis

ca. 55 Euro

Altersfreigabe

ohne Altersbeschränkung

Gut, auch Microsofts "Train Simulator" erwachte erst richtig durch die zahlreichen Erweiterungen zum Leben. Der "Rail Simulator" gibt dem Spieler ebenfalls die Mittel an die Hand, eigene Strecken zu entwerfen - der dafür vorgesehene World Editor erfordert allerdings intensive Einarbeitung und ist nur eingefleischten Fans zu empfehlen. Für den Normalspieler, der einfach ein bisschen virtuell Bahn fahren und dabei die schöne Gegend genießen möchte, bietet der über 50 Euro teure "Rail Simulator" definitiv zu wenig.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.