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"Yoshi's Island DS": Als Mario noch in die Windeln pupste ...

Knuddelgrafik, die nicht nur Kinder begeistert: Der Nachfolger von "Yoshi's Island" baut alte Stärken aus und überzeugt durch die Bank.

Sobald das Mini-Modul eingelegt ist, rückt die Frage in den Hintergrund. Schon ab dem ersten Moment ziehen simple Steuerung, vertraute Knuddeloptik und ausgefuchstes Leveldesign in ihren Bann: Überall gibt es Extras einzusammeln, Geheimgänge zu entdecken und Münzenlager ausfindig zu machen.

Anfangs sitzt auf Yoshis Rücken Baby-Mario, der wahrscheinlich mit seiner rote Mütze auf die Welt kam. Gemeinsam hüpfen sich die beiden durch Level voller Shy Guys, Schildkröten und putzigen, aber bösartigen Gänseblümchen. Wie eh und je schluckt der grün-weiße Saurier Gegner auf Knopfdruck, um sie entweder wieder auszuspucken oder als farblich passendes Wurf-Ei auszuscheiden.

Ist der Spieler erfolgreich - was wahrlich nicht schwer ist -, befreit Yoshi nacheinander die ganze Rasselbande. Damit er keinen Bandscheibenvorfall erleidet, wird immer nur einer der Nachwuchs-Helden Huckepack genommen. Allerdings besitzen die Babys unterschiedliche Fähigkeiten, so gleitet Prinzessin Peach durch die Luft und Donkey Kong klettert wie Tarzan. Damit alle Boni eingesammelt werden können, muss Yoshi deshalb bei speziellen Storch-Schildern den Balg wechseln, der auf seinem Rücken sitzen darf.

Yoshi's Island DS

Hersteller/Vertrieb

Nintendo/Nintendo

Genre

Jump & Run

Plattform

Nintendo DS

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Grafisch bleibt "Yoshi's Island DS" auch in der Next-Generation 2-D, was zwar ein wenig angestaubt wirkt, aber nicht weniger Spaß macht. Schön ist, dass das Doppeldisplay zum Zuge kommt: Auf beiden Bildschirmen ist die Spielwelt zu sehen, je nach Wahl befindet sich Yoshi oben oder unten. Am meisten Punkte sammelt das Game mit seinem enormen Umfang. Wenngleich die 40 Level nicht schwer zu meistern sind, erhalten unzählige Extras und Minigames die Motivation lange aufrecht. Schade nur, dass auf einen Multiplayer-Modus gänzlich verzichtet wurde.

Gregor Jossé/Teleschau / TELESCHAU
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