HOME

Google Earth: Selbst über den Mond schlendern

Zum 40-jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung hat Google den Erdtrabanten in sein Globusprogramm Google Earth eingebaut. "Moon" bietet historisches und aktuelles Kartenmaterial und Bilder von der Oberfläche. Zwei echte "Apollo"-Astronauten führen durch die Landeplätze der Raumfähren.

Zum 40. Jahrestag der Mondlandung bietet der Internetkonzern Google allen Hobby-Astronauten neue Panoramabilder und Videos von dem Himmelskörper. Das Programm Google Earth werde zudem über eine Funktion verfügen, bei der die Astronauten Buzz Aldrin und Jack Schmitt interessierte Besucher virtuell über den Mond führen, wie Google mitteilte. Aldrin war im Rahmen der Mission Apollo 11 der zweite Mensch auf dem Mond, Schmitt war bei der späteren Mission Apollo 17 Pilot.

Die für die neuen Features erforderliche Software Google Earth 5.0 kann gratis heruntergeladen werden. In dem Programm ist auch ein virtueller Globus der Mars enthalten. Den Mond erreicht man in Google Earht durch einen Klick auf das Planeten-Symbol in der Navigationsleiste. Dann öffnet sich ein Auswählmenü, in dem sich zwischen der Erde, Mond und Mars sowie dem Sternenhimmel umschalten lässt.

Laut Google bietet "Moon" außerdem:

  • Satellitenbilder und detaillierte Beschreibungen bestimmter Mondregionen
  • Bilder, aufgenommen von der Apollo Metric Camera, Clementine und Lunar Orbiter.
  • Eine Zeitreise zurück in die Apollo-Ära mit den Landeplätzen der Apollo-Missionen 11 bis 17, Panoramabilder à la "Street View" und bisher unveröffentlichte Raumfahrzeug-Filmaufnahmen.
  • Historische Karten, die für die Apollo-Missionen zum Mond verwendet wurden.
  • Bilder von Forschungsgeräten, die Raumfahrer auf dem Mond zurückgelassen haben, sowie Angaben, wo diese heute zu finden sind.

Die Daten, die Google Moon zugrunde liegen, stammen von der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der japanischen Raumfahrtagentur Jaxa und dem Forschungsinstitut NAOJ, ebenfalls aus Japan.

Eine abgespeckte, aber doch interessante Variante gibt es unter www.google.com/moon zu sehen. Hier kann man im Browser die Landeplätze und andere wichtige Orte auf der Mondoberfläche abklappern.

AP/san / AP