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Krise: Auf der Suche nach Einnahmequellen

Die Mobilfunkbranche will mit neuen Angeboten das stagnierende Geschäft beleben. Neue Dienste wie MMS sollen zusätzliche Einnahmen bringen.

Die Mobilfunkbranche will mit neuen Angeboten das stagnierende Geschäft beleben. Neue Dienste wie das Versenden von Bildern (MMS) oder das Abspielen von Videoclips sollen zusätzliche Einnahmen bringen, waren sich Experten auf der Mobilfunk-Fachmesse «3GSM» Ende Februar in Cannes einig. Sinn macht der Ausbau des Multimedia- Angebotes erst durch eine schnellere Funkübertragung sowie die kabellose Datenverbindung WLAN. Die Handys der dritten Generation (UMTS) spielen angesichts dieser Technikrevolution die zweite Geige. Die UMTS-Geräte sollen in Deutschland im Sommer in die Läden kommen.

Tarif-Struktur und interessante Inhalte sind das Geheimnis

Mit MMS (Multi Media Messaging) hofft die Branche unter anderem, die Erfolgsgeschichte der Kurznachrichten (SMS) fortzuschreiben. «Betreiber müssen jetzt die richtige Tarif-Struktur und interessante Inhalte entwickeln», sagte Kerem Irten von Telenity, einem Hersteller von Mobilfunk-Infrastruktur. Nur so könnten Anbieter viele Kunden für MMS gewinnen und Investitionen schnell refinanzieren.

Noch seien MMS-fähige Geräte im Vergleich zu den herkömmlichen Handys zu teuer für den Massenmarkt, glauben verschiedene Marktforschungs-Institute. Die Analysten von Forrester sehen in MMS jedoch tatsächlich eine zusätzliche Einnahmequelle neben bereits vorhandenen Dienstleistungen. Eine Kannibalisierung von SMS durch MMS werde es ihrer Meinung nach nicht geben.

"Hallo Mutti, hier spricht die Queen"

Erste Anwendungen vor allem für junge Leute sind auf der Messe zu sehen: So lässt sich das Bild der britischen Königin mit der eigenen Stimme verschicken. Der Restaurant-Tipp kommt gleich mit Wegbeschreibung aufs Handy. Und kleine Comics lassen sich von Gerät zu Gerät verschicken.

Mehrere Teilnehmer mahnten auf dem Branchentreffen immer wieder an, die Industrie könne die Komplexität des Geschäfts nur gemeinsam bewältigen. Die Anbieter hätten die Bedeutung so genannter offener Standards noch nicht genug erfasst, sagte John Kirby von IBM. Nur durch aufeinander abgestimmte Produkte, Technologien und Dienstleistungen sei der stagnierende Markt wieder in Schwung zu bringen. Das gelte sowohl für MMS wie auch für UMTS, sind sich Experten einig.

Das Handy ist nicht alles

Die Branche setzt ihre Hoffnungen nicht allein auf das Handy. Kirby spricht von «der allumfassenden Computerisierung». Ansätze waren bereits an der Riviera zu sehen: Ein Anbieter demonstrierte wie ein Krankenhaus verirrte Demenz-Kranke per Mobilfunk aufspüren kann. Und das Bearbeiten von E-Mails auf mobilen Geräten gehörte für manchen Geschäftsmann bereits zum Alltag. War der Akku des Gerätes leer, ließ er sich an verschiedenen Stationen auf dem Messegelände aufladen.

Auch Nokia setzt als einer der Trendsetter der Industrie nicht mehr allein auf das herkömmliche Geschäft. Das finnische Unternehmen will seine Geräte allgegenwärtig im Alltag machen. «Nokia stand bisher vor allem für Mobilfunk», sagte Erik Anderson von Nokia. Von jetzt an stehe Nokia auch für Spiele, Musik und Bilder.

Miriam Tang / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.