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PROGRAMMHINWEIS: Bibbernde Hühner

Programm: Moorhuhn Winter-Edition

System: Windows 95/98/ME/NT

Autor: Phenomedia AG

Preis/Sprache: Freeware/deutsch

Dateigröße: 5.069 kb

Nachdem Teil 2 des Moorhuhns exklusiv vom Computer Channel zum Download angeboten wurde, können sich nun die Online-Redakteure des Fachmagazins CHIP die Hände reiben. Sie haben die neue Winter-Edition des Moorhuhns ergattert, um sie gleichfalls exklusiv und kostenfrei dem immer noch nach Werbespielen dürstenden Anwendern anzubieten.

Nach dem Start des DirectX-Spiels fühlt sich der Ballerfreund sofort heimisch. Es ist die altbekannte Kulisse aus dem letzten Teil, die unter einer dicken Schneedecke steckt. Der kleine Teich ist zugefroren, an den Bäumen hängen Eiszapfen und die Dächer der Häuser im schottischen Dorf sind mit Schnee bedeckt. Nur ein einsamer Friedhof ganz links am Bildschirm ist neu hinzugekommen. Ein wenig modifiziert wirken auch die Moorhühner, die einmal mehr ergeben ins Fadenkreuz des hämisch grinsenden Spielers flattern. Sie wirken leicht durchgefroren und haben geschwollene Füße. Ansonsten bleibt Alles beim Alten.

Richtig gut sind die zahllosen Gimmicks, die in nie geahnter Zahl in der Winter-Edition stecken. Man kann auf die leise herunterrieselnden Schneeflocken schießen, um Buchstaben zu sammeln, die sich zu einem Bonuswort addieren. Man kann auf den Eiszapfen eine Melodie abspielen, wenn man schnell genug mit der Waffe ist. Der Spieler spielt TicTacToe mit einem Maulwurf, ballert ein Hühnergrab über den Haufen und versucht, die Spinne aus ihrem Winterversteck zu locken. Wer erst den Mond abschießt und dann alle Lichter im Dorf auspustet, startet auf diese Weise ein Feuerwerk. Wie beim Vorgänger muss man alle Steine abschießen, um Spezialmunition zu erhalten. Mit ihr lässt sich das Boot im zugefrorenen See versenken. Den Schneemann kann der Spieler mit gezielten Schüssen auch noch in den See tanzen lassen – eine irre Gaudi. Schon jetzt schießen erste Homepages aus dem Boden, die es sich zur Aufgabe machen, alle neuen Gimmicks zu sammeln. Phenomedia hat?s wieder einmal geschafft.

Carsten Scheibe

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