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Scheibes Kolumne: Auf ins Wochenende

stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe schwitzt selbst im Bürokeller, zum Glück geht es bald in den Urlaub. Bevor allerdings erst einmal das Wochenende ansteht, bleibt noch ein wenig Zeit, um ein paar Anekdoten zu erzählen.

Bald geht es in den Urlaub. Zwei Wochen Türkei. Immerhin ist es ein kein echter Urlaub, sondern ein Arbeitsurlaub, denn für mein Golf-Heft möchte ich in Belek gern Golfclubs testen. In den letzten zwei Wochen habe ich dafür jede freie Minute auf dem heimischen Golfplatz gestanden, um meine Fähigkeiten mit dem Schläger zu optimieren - man will sich ja vor Ort nicht blamieren.

Leider stehen die Chancen nicht schlecht, genau das doch zu tun. Zurzeit schlage ich einen kruden Mix aus absolut genialen oder absolut grottigen Schlägen. Vom unauffälligen Durchschnitt scheinen meine Schläger zurzeit nichts zu halten. Also entweder geradewegs aufs Grün neben die Fahne oder direkt ins Wasser. Na toll.

Ich überlege schon die ganze Zeit, welche Technik ich mit in die Türkei nehme. Zum ersten Mal seit Jahren bleibt das Notebook wohl Zuhause. Ich schließe die Firma für zwei Wochen und konzentriere mich auf das Golfen. Stattdessen nehme ich das schmale iPad mit. Im Flieger kann ich Filme schauen, im Hotelzimmer schließe ich Lautsprecher an und habe eine eigene Musikanlage. Im WLAN-Bereich der Hotelbar kann ich Mails lesen und deutsche Tageszeitungen lesen. Außerdem kann ich ein wenig spielen, wenn mir langweilig ist. Da kann das iPad einmal voll und ganz seine Fähigkeiten ausspielen.

Lustig: Eben ruft eine Pressefrau aus dem Spielebereich ihre Games-Pressemitteilung zurück, weil ein Fehler darin steckte. Diese Mail schickt sie aber aus Versehen an ihren ganzen Verteiler, der völlig offen im CC zu erkennen ist. Jetzt weiß jeder Empfänger, wer eigentlich sonst noch so im Verteiler steht. Lustig ist aber, dass auf einmal die ganze Spiele-Branche per Massenmail miteinander ins Freitag-abend-Gespräch kommt. Die Betroffenen tauschen launige Grüße aus, klagen über die Hitze, veräppeln die PR-Frau und melden aktuellen Tratsch. Ich habe lange nicht mehr so gelacht wie über diese PR-Katastrophe, die dann doch noch ganz lustige Züge angenommen hat. Inzwischen eskaliert der Business-Talk immer mehr und die Chefredakteure der einzelnen Games-Magazine melden, wie viel Grad es zurzeit in ihren überhitzten Büros hat.

Das neue iPhone 4 ist da. Das klappt ja schon mal hervorragend: Ich schließe es an iTunes an und kann ein aktuelles Backup von meinem iPhone 3GS 1:1 auf das neue Gerät übernehmen. Das Überspielen von etwa 30 GB Apps und Musik dauert etwa eine Stunde. Nach einem Neustart sind alle meine Apps und Ordner auf dem neuen iPhone exakt so vorhanden wie ich das auf meinem alten Gerät her gewöhnt war. Das ist super, denn das erspart mir die zeitaufwändige Neukonfiguration.

Ich muss allerdings einmalig alle Passwörter für die E-Mail-Accounts neu eingeben, das Wlan-Kennwort neu anpassen und diverse andere Passwörter neu definieren, etwa in der Xing- und SenseEarn-App. Das kostet mich allerdings nur fünf Minuten Zeit und ist aus Sicherheitsgründen auch nachvollziehbar.

Wenn es doch nur auch auf dem PC so einfach wäre, alle seine Programme, Daten und Einstellungen von einem PC auf den anderen zu übernehmen. Schweißtreibend war übrigens das Anpassen der SIM-Karte. Das alte iPhone hat eine große SIM-Karte, das neue eine kleine. Ich habe mir im Internet eine Schablone ausgedruckt und sie verwendet, um meine SIM-Karte zu zerschneiden. Oh Aufregung: Zum Glück hat das neue iPhone die gestutzte Karte sofort akzeptiert. Jetzt kann ich mein neues iPhone wie das alte nutzen und - beruhigt ins Wochenende gehen.

Eine Glosse von Carsten Scheibe, Typemania

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.