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Sicherheitslücke bei Microsoft Word Hacker können Kontrolle über PC erlangen


Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke in Word: Mithilfe manipulierter RTF-Dokumente können Hacker fremde Rechner kapern. Das Problem betrifft viele Word-Versionen.

Im Textverarbeitungsprogramm Word klafft eine Sicherheitslücke: Mithilfe von manipulierten RTF-Dokumenten, die zum Beispiel per E-Mail verschickt werden, könnten Hacker fremde Rechner kapern, warnt der Hersteller Microsoft. Sobald das Opfer die Datei herunterlädt, öffnet oder auch nur in der Vorschau des Mail-Programms Outlook ansieht, können die Angreifer auf seinem PC ferngesteuert einen Code ausführen. Dieser gibt ihnen die selben Benutzerrechte wie dem angemeldeten User, also die Kontrolle über den Computer. Wie mehrere Fachmedien berichten, wird die Lücke bereits vereinzelt von Hackern ausgenutzt.

Betroffen sind sowohl Word-Versionen für Windows (2003, 2007, 2010 und 2013) und Office für Mac als auch der Word Viewer und die Office Web Apps. Bis die Lücke geschlossen ist, bietet Microsoft eine provisorische Lösung an, die das Öffnen von RTF-Dateien ganz verhindert. Außerdem rät der Hersteller dazu, E-Mails vorübergehend nur als unformatierten Text darstellen zu lassen.

Timo Brücken

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