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Gute Modelle ab 160 Euro: Stiftung Warentest prüft Tablets - und Huawei holt Apple ein

Tablets müssen nicht teuer sein, selbst Apple hat dieses Jahr ein bezahlbareres Modell vorgestellt. Stiftung Warentest hat es gemeinsam mit zwölf anderen Geräten getestet. Ein "gutes" Gerät gibt es schon für 160 Euro.

Reportage: So sieht es im geheimen Prüflabor der Stiftung Warentest aus

Ob als Entertainment-Maschine für den Flug oder als News- und Ebook-Lesegerät am Pool: Im Urlaub ist ein Tablet enorm praktisch. Doch welches Modell soll es sein? Stiftung Warentest hat 13 neue Geräte getestet und sie mit sieben älteren Modellen verglichen. Die zwei wichtigsten Erkenntnisse des Tests: Huawei kann mit mithalten - und gute Tablets gibt es auch für kleines Geld.

Im Test entschied sich Stiftung Warentest für Modelle, die eine Mobilfunk-Verbindung per LTE unterstützen. Braucht man die nicht, kann man oft Geld sparen, indem man ein reines Wlan-Modell kauft. Beim iPad wurden zudem Geräte mit größerer Speicherausstattung geprüft. Die Logik dahinter: Anders als bei Android-Tablets lässt sich bei iPads nicht der Speicher über eine MicroSD-Karte erweitern. Allerdings gibt es auch bei Android einige Einschränkungen. Apps und deren Daten lassen sich teilweise nicht auf der Karte speichern.

Huawei und Apple gleichauf

Der Spitzenreiter stammt aus Cupertino: Das bereits im Dezember letzten Jahres getestete Pro 10,5 bleibt im Vergleich das beste Tablet. Vor allem die sehr hohe Leistung und das brillante Display sind laut Warentest herausragend. Echte Mankos gibt es nicht. Als einziges Gerät im Vergleich hat das iPad Pro eine 1 vor dem Komma: Die Gesamtnote ist "gut" (1,9). Das hat seinen Preis. Ab 630 Euro kostet das iPad Pro in der kleinsten Speicherausführung mit 32GB, das getestete Modell mit 256 GB Speicher und LTE gibt es gar erst ab 915 Euro.

Bei den neuen Modellen muss sich Apple die Krone teilen. Apples Spar-Tablet - schlicht "iPad" genannt - kann mit einer Gesamtwertung "gut" (2,0) fast mit dem großen mithalten, erklärt Warentest. Beim Display, den Funktionen und dem Akku muss man dafür aber leichte Abstriche machen. Das fiel im stern-Test ebenfalls auf. Wer sich daran nicht stört, kann mächtig sparen: In der kleinsten Ausführung kostet das iPad aktuell ab 315 Euro, das getestete Modell mit 128 GB Speicher und LTE schlägt mit 515 Euro zu Buche.

Gleichauf mit Apple kommt . Der chinesische Hersteller zieht mit seinem ebenfalls frisch getesteten Mediapad M5 10,8 mit dem Spar-iPad gleich, obwohl weder Display noch Leistung auf demselben Niveau sind. Warentest nennt explizit 3D-Spiele und Videobearbeitung als Bereiche, in denen die iPads klar überlegen sind. Dafür kann Huawei beim Akku punkten. Der hält ähnlich lange durch, ist aber deutlich schneller geladen. Der Preis ist ebenfalls vergleichbar: 350 Euro kostet die kleinste Ausstattung mit 32 GB Speicher, für 450 Euro gibt es 64 GB und LTE.

Spartablet mit "guter" Leistung

Der Preis-Leistungs-Sieg geht aber an einen ganz anderen Hersteller: Gerade einmal 160 Euro kostet das Lenovo Tab 4 10 - und schafft trotzdem eine "gute" (2,4) Gesamtwertung. Vor allem die Akkuleistung überzeugt, das Display ist ordentlich, aber mit 1280 x 800 Bildpunkten etwas niedrig aufgelöst. Zu diesem Preis ist das ein akzeptabler Kompromiss.

Den ausführlichen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.

TV, Kamera, Smartphone, Router: Das sind die besten Technik-Schnäppchen der Stiftung Warentest
Digitalradio: Medion P85135  Moderne Radios vereinen Sender aus verschiedenen Quellen, sei es DAB+, Internetradio oder UKW. Der beste Allrounder für wenig Geld (110 Euro) ist das Medion P85135. Mit einer Gesamtwertung "gut" (2,3) schrammt es nur haarscharf am Testsieg vorbei. Empfang und Ton sind dennoch nur "befriedigend", der Stromverbrauch ist sehr gering. Wer nicht über Internet, dafür aber UKW hört, sollte sich das Grundig Music 7000 DAB+ ansehen. Es hat als einziges Modell im Test einen "guten" Empfang bei UKW-Signalen und ist mit 47 Euro sehr günstig.  Den vollständigen Test finden Sie hier gegen Gebühr.

Digitalradio: Philips AE5220/12

Moderne Radios vereinen Sender aus verschiedenen Quellen, sei es DAB+, Internetradio oder UKW. Der beste Allrounder für wenig Geld (65 Euro) ist das Philips AE5220/12. Es hat einen guten Empfang und Ton, der Stromverbrauch ist sehr gering.

Den vollständigen Test finden Sie hier gegen Gebühr.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.