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Verkaufsstart: Das kann Windows 7

Wie gut ist Windows 7? Die neue Version des Microsoft-Betriebssystems gilt als deutlich schlanker als der Vorgänger Vista. Weitaus schneller soll sie auch sein. Ein Blick unter die Motorhaube.

Microsoft feierte die Einführung von Windows 7. Und diesmal gibt es gute Gründe dafür. Das von mehr als 90 Prozent aller Computer verwendete Betriebssystem ist in der neusten Version deutlich schlanker und ein bisschen schneller geworden. Die wichtigsten Neuerungen finden "unter der Motorhaube" statt. "Das ist das, was man nicht sieht, aber merkt", erklärt der Windows-Experte von Microsoft Deutschland, Daniel Melanchthon.

In den zurückliegenden fast 25 Jahren Windows-Entwicklung ist das Betriebssystem ein gewaltiger Klotz geworden, der immer höhere Anforderungen an die Leistung der Hardware gestellt hat. Das drei Jahre alte Windows Vista war der Höhepunkt dieser Entwicklung. "Jetzt versuchen wir, Windows aufzudröseln und in Komponenten zu zerlegen", sagt der "Technical Evangelist" von Microsoft. Das neue Windows schreitet beim Start des Systems nicht mehr so gewichtig daher. "Wir haben den Footprint, also den Verbrauch an Speicher und Festplattenplatz, signifikant gesenkt", sagt Melanchthon.

Der eigentliche Kern von Windows 7, das fürs Booten benötigte System und die Unterstützung fürs Netzwerk, besteht nach seinen Angaben nur noch aus 150 Daten, die 25 MB auf der Festplatte belegen und sich im Hauptspeicher mit 40 MB begnügen. Bei einem üblichen PC mit zwei Gigabyte RAM sind das nur 1,2 Prozent, so dass viel Platz für die Arbeit mit Anwendungen bleibt. Das gesamte System hat nach Angaben Melanchthons in der Version von Windows 7 Ultimate einen Platzbedarf von rund fünf Gigabyte.

"Superfetch" bremst Windows beim Start nicht mehr aus

Was vom Betriebssystem sonst noch benötigt wird, lädt Windows 7 nur noch bei Bedarf. So wird zum Beispiel der Dienst für die drahtlose Verbindung mit Bluetooth erst dann aufgerufen, wenn sich ein solches Gerät anmelden will. Das Ergebnis: Windows 7 fühlt sich schneller an. Beim Vorgänger Windows Vista war manches gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Dazu gehört etwa die Technik "Superfetch", eine Art Turbolader, der sich merkt, welche Programme ein PC-Nutzer am häufigsten verwendet. Zentrale Code-Bausteine dieser Programme werden beim Systemstart automatisch mit in den Arbeitsspeicher geladen. Wird das Programm dann tatsächlich gestartet, ist es sehr viel schneller bereit als ohne diese Technik.

Bei Vista erfolgt dieses "Caching" sofort nach dem Start - und in dieser Zeit ist Windows erst mal damit beschäftigt. Beim Nachfolger wird der Speicher nur dann mit den "Superfetch"-Daten gefüllt, wenn Zeit dafür da ist, etwa wenn der Nutzer eine Webseite anschaut. Für Windows 7 wurde auch die Verwendung der Festplatte als "virtueller Arbeitsspeicher" reduziert - Anwender bisheriger Windows-Versionen spüren diese Auslagerung von Daten, wenn ihre Festplatte ständig rattert, ohne dass sie selbst darauf zugreifen

Power der Grafikkarte gezielt genutzt

Der Speicherverbrauch für den "Desktop Windows Manager", zuständig für die Darstellung der Fenster auf dem Bildschirm, wurde nahezu halbiert, indem Windows 7 dafür nur noch den Speicher der Grafikkarte nutzt. Bislang gab es zusätzlich eine Kopie dieser Daten im Hauptspeicher, was beim neuen System wegfällt. Auch die Rechenleistung der Grafikkarte wird von Windows 7 gezielt genutzt. "Über eine einheitliche Schnittstelle können Programme den Grafikprozessor für normale Berechnungen von Anwendungen ansprechen", erklärt Melanchthon. Das sollte sich etwa bei der Kodierung wie bei der Ausgabe von Musik- oder Videoformaten bemerkbar machen. Es ist zu erwarten, dass neue Versionen solcher Programme diese Windows-Schnittstelle gezielt ansprechen, um den damit möglichen Leistungsvorteil zu nutzen.

Prozessor darf tiefer schlafen

Neben der Beschleunigung des Systems haben die Entwickler auch an einzelnen Stellschrauben gedreht, um Strom zu sparen. Manche Windows-Dienste oder externe Anwendungen sind so programmiert, dass sie in bestimmten Intervallen Anfragen an das System stellen. Das wurde bislang aber nicht synchronisiert. "Windows 7 fasst solche Events zusammen und legt sie auf einen Zeitpunkt", erklärt Melanchthon. "Die Angleichung solcher Timer führt dazu, dass die CPU (der Hauptprozessor) als einer der Hauptstromverbraucher wesentlich öfter und tiefer schlafen kann." In der Summe führen mehrere kleine Änderungen solcher Art nach Angaben Melanchthons zu einer Verbesserung beim Energieverbrauch um 20 Prozent.

Ausblick auf die Zukunft von Windows

In welche Richtung geht die weitere Entwicklung von Windows? Melanchthon ist zuversichtlich, dass die Modularisierung des Systems noch viele Möglichkeiten bietet. "Wir wollen dahin gelangen, dass wir einen Windows-Kern haben, zu dem wir wie in einem Baukasten einzelne Bestandteile auf Knopfdruck hinzufügen können." Das vereinfache dann auch die Entwicklung und Bereitstellung von "Patches", also der Reparaturflicken zur kontinuierlichen Bereinigung von Fehlern oder zum Stopfen von Sicherheitslücken.

Auch bei der Steuerung des Computers wird sich nach Einschätzung des Windows-Experten in Zukunft viel tun. In Windows 7 wurde gerade die Unterstützung für "Multi-Touch" eingeführt. Bei entsprechenden Displays können somit gleichzeitig mehrere Eingaben mit dem Finger verarbeitet werden. "Multi-Touch ist der erste Schritt", sagt Melanchthon. "Der nächste Schritt werden Systeme sein, die gar keine Berührung mehr brauchen, sondern die auf Bewegung und Sprache reagieren."

Lesen Sie auch bei unserem Partner pcwelt.de: Windows 7 – Channel – Alles Wissenswerte rund um das neue Betriebssystem von Microsoft

AP / AP
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.