Videospiel Ein Hauch von Abenteuer


Durch die Lüfte schweben, dem Wind eine neue Richtung geben - das Gamecube-Spiel "Zelda: The Wind Waker" ist ein Traum.

Was ist klein, grün, hat große Augen und ein Schwert? Richtig: Das ist Link, der Held des Gamecube-Videospiels "Zelda: The Wind Waker". Link hat seit 1987 eine Menge erlebt, mehr als 36 Millionen Spieler haben seine Abenteuer gekauft, aber das neue "Zelda" ist bei weitem das schönste. Auch hinter diesem Kapitel steckt Shigeru Miyamoto, Nintendos berühmter Spielerfinder (Mario, Donkey Kong) - und das merkt man dem Werk an. Zwar wirkt es auf den ersten Blick wie ein Kinderspiel, "aber davon sollte man sich nie täuschen lassen", sagt Miyamoto, "ich habe niemals Spiele nur für Kinder erdacht."

Stimmt. Es geht in "Zelda" zwar darum, Links Schwester zu retten, man muss über Hindernisse springen und gegen Monster kämpfen - vielmehr jedoch dreht sich das Spiel um den Wind und darum, ihn zu beherrschen. Das ist Miyamotos Stil: sich auf ein Element zu konzentrieren und alles auszuschöpfen, was es bietet. Link lernt also, die Winde zu dirigieren, er wird bald schweben können und vieles mehr, das hier nicht verraten wird.

Zelda. The Wind Waker

Hersteller

Nintendo

Genre

Abenteuer

Plattform

Gamecube

Preis

ca. 60 Euro

Die sehr bunte Comic-Grafik von "Zelda" stört nicht. Sie passt zum Konzept. Denn jedes noch so verwehte Bild steckt voller Details und lässt den Spieler eintauchen in die Welt seines Helden. "Man sieht Link an, wenn er überlegt, traurig ist oder sich freut", sagt Shigeru Miyamoto. Bei den Spielern überwiegt die Freude - über ein ebenso schönes wie bezauberndes und poetisches Videospiel.

Sven Stillich<br/>Mitarbeit: Gregor Wildermann print

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker