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Casual Gaming: Comeback der Hausmusik

Shigeru Miyamoto ist der Star unter den Erfindern von Videospielen. Für Nintendo hat er Donkey Kong, Mario und Zelda erfunden. Mit "Wii Music" lässt er jetzt Spieler musizieren. Zum Start des neuen Familienspiels gab Miyamoto stern.de ein Interview.

Shigeru Miyamoto ist ein Star unter den Erfindern von Videospielen. Nun hat er ein neues Spiel vorgestellt, mit dem die ganze Familie gemeinsam Musik machen soll - und zwar ohne echte Instrumente: In "Wii Music" simuliert die Spielkonsole "Wii" Gitarren, Schlagzeuge, Trompeten und Klaviere. Feiert die Hausmusik im 21. Jahrhundert ihr Comeback? stern.de hat den Entwickler der japanischen Firma Nintendo um ein paar Originaltöne gebeten.

Miyamoto-San, Sie sind spielen selbst seit vielen Jahren Gitarre und Banjo - kann ein Videospiel die gleichen Emotionen wecken wie ein echtes Instrument?

Die größte Freude an einem Instrument ist es, es zu beherrschen. Und um diese Freude geht es uns, nicht um die Beherrschung an sich. Wir wollen dieses Glücksgefühl im Spieler auslösen, ohne dass er wirklich eine Gitarre in der Hand hält oder Klavier spielt. Er soll sich frei fühlen, sich in der Musik auszuprobieren, ohne befürchten zu müssen, sich zu blamieren. Wissen Sie, selbst Gitarristen, die wie ich sehr viel geübt haben, trauen sich manchmal nicht, vor anderen aufzutreten - weil sie Angst haben, einen Fehler zu machen.

Und wer soll nach ihrer Vorstellung "Wii Music" spielen?

Vor allem für Kinder ist es schön, die Musik zu fühlen und ihren Körper dabei zu bewegen. Überhaupt zu erfahren, dass Musik in ihnen steckt, kann sie bezaubern. Und das gilt natürlich nicht nur für Kinder, sondern auch für Ältere, die nie ein Instrument gelernt haben.

Die Menschen sollen mit Nintendo ihre innere Musik entdecken? Das klingt esoterisch.

Wir meinen das ganz konkret. Und dabei ist uns wichtig, dass die Spieler nicht nur die Instrumente sondern auch die Songs in "Wii Music" für sich entdecken. Sie können sie neu arrangieren, ihren Rhythmus verändern - und dabei erkennen, wie sehr sich die Variationen unterscheiden, obwohl es immer noch dasselbe Lied ist. Dieses Improvisieren ist für mich der wichtigste Teil des Spiels. Sie können sogar Instrumente gegeneinander austauschen, während sie einen Song spielen - die Gitarre gegen eine Trompete zum Beispiel oder das gesamte Schlagzeug gegen Tamburin. Leute, die viel üben und dann unser Spiel beherrschen wie ein Instrument, werden einzigartige Lieder erschaffen, die nur sie hervorbringen können.

Und nie wieder ein echtes Instrument anfassen?

Oder andersherum: Sie können das Spiel auch als Lernprogramm betrachten. Wenn Kinder beginnen zu malen, haben sie Bilderbücher, die sie mit Farben füllen. Oder sie haben ein Spielzeug-Xylophon, auf denen sie Melodien spielen. Mit "Wii Music" geben wir ihnen das Gefühl, eine Menge verschiedener Instrumente auszuprobieren. Und das kann sie dazu bringen, ein Instrument zu erlernen, dass zu ihnen passt.

Derzeit gibt es viele Musik- und Rhythmusspiele auf dem Markt - das Gitarrenspiel "Guitar Hero" zum Beispiel oder "Rock Band", bei dem die Spieler berühmte Rocksongs nachspielen. Hat sie deren Erfolg auf die Idee zu "Wii Music" gebracht?

Es ist nicht so, dass wir die anderen Spiele gesehen und dann angefangen haben, ebenso ein Musikspiel zu programmieren. Die Idee dazu ist so alt wie unsere Spielkonsole "Wii". Von Anfang an wollten wir so ein Spiel entwickeln, an dem die ganze Familie Spaß haben kann. Denn das ist Nintendos Ziel: Die Familie zusammenzubringen und Gespräche anzuregen.

Zurück zur Hausmusik mit einem modernen Videospiel?

Warum nicht? Die Kommunikation innerhalb der Familie scheint doch heutzutage immer weniger zu werden. Es gibt immer weniger Hobbys, an denen alle zusammen Spaß haben können und wollen. Und ein Videospiel kann ein mögliches Medium sein, um das sich alle versammeln. Ich bin sicher, dass Spiele weitaus mehr können als interaktive Geschichten erzählen - die können ebenso gut menschliche Interaktionen anregen.

Interview: Sven Stillich
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.