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Mario macht Kasse: Alte Stärken und schwere Lektionen: So gelang Nintendos beeindruckendes Comeback

Es ist noch nicht lange her, da sah es nicht gut aus für Nintendo. Jetzt geht es dem Konzern so gut wie lange nicht. Um sich zu retten, musste der Konzern seine größte Schwäche besiegen - und sich seiner Stärken besinnen.

Mario + Rabbids Kingdom Battle

Mit Siwtch-Überaschungen wie "Mario & Rabbids Kingdom Battle" ging Nintendo neue Wege

Es gab eine Menge Hochs und Tiefs in der langen Geschichte Nintendos. Mal herrschte man über den Videospielmarkt, dann verschwand man wieder fast in der Bedeutungslosigkeit. Zwischen 2012 und 2016 sah die Lage aber noch schlechter aus als sonst. Nintendos Konsole Wii U war im Gegensatz zu ihrem enorm erfolgreichen Vorgänger ein gigantischer Flop, sah gegen Playstation und Xbox keinen Stich. Und statt den Nintendo 3DS zu kaufen, zockten die meisten Menschen auf dem Smartphone. Der Aktienkurs war eingebrochen, Nintendos Wert lag bei einem Siebtel seines Börsenhochs 2008. Dann tat der Konzern das, was er immer tut - er drehte die Situation mit einer völlig unerwarteten Wende.

Heute geht es Nintendo so gut wie seit fast zehn Jahren nicht. Die aktuelle Konsole Nintendo Switch wurde in neun Monaten seit Release häufiger verkauft als die Wii U in fünf Jahren, auch der 3DS wächst wieder. Und sogar an Smartphones verdienen die Japaner Geld. Um das zu schaffen musste sich Nintendo ganz neu erfinden, alte Schwächen ablegen - und  sich auf alte Stärken besinnen.

Alles bleibt neu

Die wichtigste Stärke ist sicher die unbändige Leidenschaft zur Innovation. Während sich bei Sonys Playstation und Microsofts Xbox bei einer Neuauflage alles um Leistung und die bessere Grafik dreht, erfindet Nintendo seine Konsolen immer wieder neu. Die Taktik hatte schon bei der Wii funktioniert, als durch die intuitive Bewegungssteuerrung selbst Großmütter sich eine Konsole zulegten. Die Wii U konnte mit ihrem Bildschirm im Kontroller aber längst nicht im selben Maße begeistern. Doch Nintendo ließ sich nicht beirren - und dachte die Mischung aus mobiler und stationärer Konsole mit der Switch konsequent zu Ende. Sehr zur Freude der Spieler.

Schon vor dem Start der Switch war Nintendo an anderer Stelle über seinen Schatten gesprungen. Bis 2016 veröffentlichte der Konzern Spiele seiner beliebten Helden wie Super Mario nur auf den eigenen Konsolen. Während sich mobile Spiele immer mehr auf das Smartphone verlagerten, erwartete Nintendo, dass Spieler ein zweites Gerät mit sich herumschleppten. Dann kam Pokémon Go. Aus dem Nichts hatte die Nintendo-Tochter "The Pokémon Company" einen der größten Spiele-Hits des Jahres geschaffen.

Der Hype war schier unglaublich. Als dann auch noch ein Mariospiel für iPhone und Co. kam, war Nintendo wieder in den Herzen der Spieler angekommen. Auch, wenn der Hype längst abgeklungen ist, nahm Nintendo im letzten Quartal immer noch satte 200 Millionen mit dem Smartphone-Geschäft ein. Der gerade angekündigte "Mario Kart"-Titel für Smartphones dürfte da noch einmal für einen schönen Schub sorgen.  

Endlich kommen Spiele

Auch an anderer Stelle lernte der Konzern dazu. Schon die Wii hatte das Problem, dass kaum ein neues Spiel anderer Hersteller auch für die Nintendo-Konsole erschien. Die Hauptseller waren Mario, Zelda und andere Eigenproduktionen. Das sorgte dafür, dass sich bei vielen Fans ob des Angebots Ernüchterung breit machte - und sie den Nachfolger nie kauften. Auch der anfänglich noch vorhandene Support anderer Spieleentwickler der Wii U half nicht und wurde bald eingestellt, weil kaum einer die Konsole hatte. 

Bei der Switch setzte Nintendo daher voll auf Spielehits. Obwohl es zum Start nur einige wenige Games gab, reichte der gigantische Hit "Zelda: Breath of the Wild" schon für einen guten Start. Ein mindestens ebenso wichtiger Faktor dürfte allerdings gewesen sein, dass mit "Mario Odyssey", "Splatoon 2", "Mario Kart" oder "Skyrim" sehr attraktive Titel für die Folgemonate angekündigt waren.

Mario schafft es nicht alleine

Gerade letzteres Spiel zeigt eine weitere Lektion, die der Konzern lernen musste: Zelda, Mario und Donkey Kong verkaufen zwar Konsolen - alleine reichen sie aber nicht aus. Wie nie zuvor setzt Nintendo daher auf die Zusammenarbeit mit Dritt-Entwicklern. Ubisoft bekam als erster überhaupt die Erlaubnis, ein Mario-Spiel zu machen, mit vollem Erfolg. Das irre "Mario & Rabbids Kingdom Battle" (hier bei uns im Test) eroberte die Herzen der Fans im Sturm und dürfte nicht das letzte solche Experiment gewesen sein.

Auch die Drittanbieter selbst bekommen durch die Switch eine spannende Möglichkeit, Geld zu verdienen. Entschieden sich die Kunden beim Kauf eines neuen Titels früher oft für Xbox oder Playstation, weil die bessere Grafik boten, kann die Switch nun anders punkten: Als einzige leistungsfähige Konsole lässt sie sämtliche Spiele auch unterwegs zocken. Das sorgt dafür, das selbst etwas ältere Titel wie "L.A. Noire" oder "Dark Souls" noch einmal neu aufgelegt werden - und die Fans sie ein zweites Mal kaufen. 

Nintendo macht weiter

Es läuft also gut bei Nintendo. Ausruhen will sich der Konzern aber wohl nicht darauf. Der Konzern plant einen Vergnügungspark, arbeitet an einem neuen Film mit Held Mario. Mit Nintendo Labo will der Konzern demnächst Bastelsätze aus Pappe anbieten, mit denen die Switch zur Angel, zum Auto oder einem Papphaus umgebaut werden kann. Wie die Kunden das annehmen, muss sich zeigen. Die Begeisterung ist zwar aktuell groß, gigantische Summen wird man damit wohl aber nicht einnehmen. Trotzdem zeigt es eindrucksvoll, wie Nintendo sich immer wieder neu erfindet - und zwar nicht nur, wenn der ausbleibende Erfolg es erzwingt.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(